Westfalenwanderweg Etappe 1 Hattingen - Witten


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 49 Min.
Höhenmeter ca. ↑436m  ↓426m
Westfalenwanderweg Hattingen Witten

Der Westfalenwanderweg beginnt am Bahnhof in Hattingen. Hattingen liegt auf einer Terrasse südlich der Ruhr im Bergisch-Märkischen Hügelland. Aufgrund des mittelalterlichen Kerns der ehemaligen Hansestadt wird Hattingen auch gerne als die Altstadt des Ruhrgebiets bezeichnet. So pittoresk präsentiert sich der Kohlepott sonst nicht.

Den gut erhaltenen Altstadtkern lässt der Westfalenwanderweg allerdings aus und leitet durch Raabestraße, Uhlandstraße und Grünstraße hinauf zum Aussichtspunkt Ruhrtalblick am Schulenberg-Ehrenmal. Man genießt den weiten Blick ins Ruhrgebiet und wandert dann weiter auf befestigten Wegen Richtung Holthausen.

Der Westfalenwanderweg leitet nun auf Blankenstein zu und knickt kurz vor dem Hattinger Stadtteil nach rechts auf die Kreisstraße. Halblinks folgt man dann dem Röhrkenweg zum Naturschutzgebiet am Katzenstein.

Man verlässt Hattingen und befindet sich nun im Stadtgebiet von Witten. Über den Wittener Stadtteil Buchholz kommt man nach Witten-Kämpen und weiter in den Vormholzer Wald. Durch den wandern wir hinein ins Muttental, die Wiege des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet. Seit dem frühen 16. Jahrhundert wurde im Muttental Kohle gefördert, erst im Tagebau, dann in Stollen.

Der Westfalenwanderweg begleitet dem Muttenbach abwärts und kommt u.a. am SGV-Steigerhaus und dem Zechenhaus Herberholz vorbei. Das Zechenhaus Herberholz zeigt eine kleine Bergbauausstellung.

Kurz vor dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall verlässt der Westfalenwanderweg das Muttental und biegt nach rechts zum Schloss Steinhausen ab. Schloss Steinhausen wurde 1810 im klassizistischen Stil erbaut, geht aber auf eine mittelalterliche Burg zurück. Der Turm am Schloss Steinhausen entstand im frühen 17. Jahrhundert. Unterhalb von Schloss Steinhausen zur Ruhr hin befindet sich das Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia.

Durch die Nachtigallstraße kommt man zur Ruhrbrücke und passiert den Fluss. Man kommt vorbei am Haus Witten, einem ehemaligen Rittersitz, in dem sich heute die Musikschule Witten befindet und der Villa Friedrich Lohmann senior, einer klassizistischen Unternehmervilla am heutigen Stadtpark von Witten. Wenig später zeigt sich links die Villa Gustav Lohmann, ein luxuriöses Wohnhaus, das im 19. Jahrhundert im Stile des Historismus erbaut wurde.

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