Wanderung von Grundschöttel nach Witten (Martha-Becker-Weg)


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Wegweiser
Länge: 17.85km
Gehzeit: 04:48h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
Downloads: 9
Höhenprofil und Infos

Eines vorneweg: Warum der Weg nach Martha Becker benannt wurde, haben wir nicht herausgefunden. Dass der Weg aber durchgängig mit einem weißen Dreieck markiert ist und einen schönen Wanderausflug im Ruhrgebiet ermöglicht, das schon. Es geht von Grundschöttel über Albringhausen, durchs Elbschebachtal und Wengern zum Wittener Hauptbahnhof.

Wir starten in Grundschöttel, das 1939 zu Volmarstein und dann später zu Wetter eingemeindet wurde. Das Auto können wir am Wanderparkplatz Heilkenstraße abstellen oder wir nehmen den Bus. Die Linie SB 38 fährt von Ennepetal über Gevelsberg, Grundschöttel, Wetter Bahnhof und Witten nach Hattingen.

Am Anfang folgen wir der Bundesstraße, bis wir linkerhand einen ausrangierten Hund (Kohlewagen) sehen. Hier biegen wir halbrechts ab (Am Stoppenberg) und wandern nun übers Schlebuscher Feld zum Gut Steinhausen und weiter ins Elbschebachtal. Das ganze Gelände war früher Bergbaugebiet. In vielen kleinen Betrieben holten die Bergleute Kohlen aus dem Boden.

Wir folgen dem Elbschebach flussabwärts und kommen so ins Naturschutzgebiet Elbschebach Witten Bommerholz. Vorrangige Schutzziele für das Gebiet sind die Erhaltung der strukturreichen Bachaue mit Sumpfwäldchen und Nassbrachen sowie die Erhaltung bzw. Wiederherstellung des naturnahen Bachlaufs. Grundsätzlich gilt im Naturschutzgebiet das Wegegebot.

Der Elbschebach mündet in Wengern in die Ruhr und da wir dem Elbschebach folgen kommen wir unvermeidlich auch nach Wengern. Wengern hat einen historischen Ortskern mit hübschen Gebäuden wie der Dorfkirche, dem Leimkasten und Schlucks Hof. In einem Fachwerkhaus erinnert das Henriette-Davidis-Museum an die bekannteste Kochbuchautorin des 19. Jahrhunderts, die in Wengern geboren wurde und zeitweise auch lebte.

Von Wengern aus leitet und der Martha-Becker-Weg weiter nach Bommern. Hier gehen wir entlang der Schienen bis zur Ruhr Die queren wir auf der Ruhrbrücke, die Bommern mit Witten verbindet. Bis 1882 verkehrte eine Fähre zwischen den beiden Uferseiten. Dann wurde die Rurbrücke gebaut. 1997 wurde "Version 3" dieser Ruhrbrücke errichtet und in Betrieb genommen. Auf der anderen Ruhrseite sind es dann nur noch ein paar Meter, bis wir am Hauptbahnhof Witten sind mit vielfältigen Anschlussmöglichkeiten ins Ruhrgebiet, Bergische Land, Sauerland und Siegerland.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Autor: SGV
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