Elbschebachtal

Im Tal der Elbsche liegt das rund 32ha große Naturschutzgebiet Elbschebach Witten Bommerholz. Nordöstlich des Tals liegt Wengern und südwestlich Bommerholz. Das Naturschutzgebiet umfasst einen rund 1,7km langen Abschnitt des Elbschebachtals sowie Teilbereiche der angrenzenden Hänge. Der Elbschebach bildet streckenweise die natürliche Grenzen zwischen den Städten Witten und Wetter.

Dabei mäandert der Elbschebach mit einer Breite von 1 bis 2m munter durch die Landschaft. Schwarzerlen stehen gern Spalier. Die im Bachlauf befindlichen Fischteiche stören bisweilen den natürlichen Fluss. Weitere Gehölze sind Buchen, Eichen und Eschen. Sogar einige Vögel, die auf der Roten Liste stehen, haben Gefallen am Elbschebachtal gefunden, wie der Eisvogel, Habicht und Mäusebussard. Und wer gut des Weges aufpasst, kann Feuersalamander oder Ringelnattern entdecken. Das Schutzziel des Gebietes ist der Erhalt der naturnahen Bachauche und die Wiederherstellung des natürlichen Bachlaufs.

Ruhrgebiet einmal anders erleben Wanderer im Elbschebachtal. Hier gibt es gleich sechs Gruppierungen, die sich mit der wandernden Erschließung des Tales befassen. Darunter finden sich dann Wege mit einer Länge von knapp 3km bis hin zur Geo Route Ruhr mit einer Gesamtlänge von 185km. Die Rundwanderwege des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), die mit einem A und einer Nummerierung von 1 bis 7 versehen sind sowie dem Martha-Becker-Weg, dem Fritz-Grolte-Weg oder dem Wittener Rundweg.

Dann gibt es noch Wege des Stadtmarketings Wetter. Der Henriette-Davidis-Weg sei hier hervorgehoben, denn auf dieser Strecke kann der Wanderer einen abwechslungsreichen Spaziergang durch Wengern und das Naturschutzgebiet unternehmen. Höhepunkte auf der meist asphaltierten Rundroute sind neben dem sehenswerten Ortskern, die Wengener Mühle, die stillgelegte Bahnstrecke der Elbschetalbahn, die sich wie ein roter Faden durch das Gebiet zieht, das Naturfreundehaus Eggeklause sowie Ausblicke auf Esborn und über das Ruhrtal.