Von der Hitschelsbach zur Eisernhardt nach Rödgen und retour


Erstellt von: bergmann
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 9 Min.
Höchster Punkt: 457 m
Tiefster Punkt: 281 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Am Siegener Wanderparkplatz in der Hitschelsbach startet diese aussichts- und einsichtsreiche Wanderung. Gleich gegenüber vom Bauernhof wo glückliches Federvieh jeglicher Couleur und Rasse frei herumläuft geht der Weg erst einmal quer über den Bergrücken hinüber zum Leimbachtal. Dort gehen wir an Stadion und Krankenhaus vorbei hinauf zur Eisernhardt.

Im Verlauf des Weges weisen zahlreiche Infotafeln auf verlassene Stollen und Eisenerzbergwerke hin. Das zerfurchte Gelände gibt Zeugnis von mehr als 2000 Jahre alten Bergbauaktivitäten im Siegerland (mehr auf www.bergbau-siegerland.de). Durchlöchert wie ein Schweizer Käse ist die Eisernhardt mit 1000 Meter tiefen Schächten, endlosen Stollen und zahlreichen Halden.

Am bald erreichten Parkplatz Faule Birke kreuzen wir mit gebotener Vorsicht den für Fußgänger ungesicherten Autobahnzubringer in Richtung Rödgen. Vorbei an aussichtsreichen Wiesengelände betreten wir einen informativen Ameisenlehrpfad.

Kurz darauf machen wir einen kleinen Abstecher zu dem vor einigen Jahrzehnten dort endeckten Eisenschmelzofen aus der Latenezeit ca. 500 v.Chr. Gut bedacht unter einer Betonhaube zeigen sich hier die Ursprünge Siegerländer Eisen- und Hüttenindustrie.

Vorbei an gediegenen Villen erreichen wir den Höhenort Rödgen mit der markanten Simultankirche: Turm, Eingangstor und die überragende Aussicht werden hier von Gläubigen beider Konfessionen gemeinsam geteilt, dagegen sind die Andachtsräume fein säuberlich links und rechts vom Turm getrennt.

Nach dem kleinen Abstecher zur Kirche wendet sich der Weg nun wieder bergab Richtung Siegen. Auch hier bieten sich wieder hervorragende Aussichten auf das nördliche und östliche Siegerland mit der Uni auf dem Haardter Berg im Mittelpunkt. Weiter gehts am Naturfreundehaus vorbei zurück zum Parkplatz.