Vom Oberhau (Königswinter) durch die Komper Heide und ins Buchholzer Moor


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑261m  ↓261m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Oberhau nennt man das Hinterland von Königswinter – also die kleinen Westerwalddörfchen, die jenseits der Autobahn A 3 an der Ostflanke des Siebengebirges liegen. Vom Oberhau, genauer von der Ortschaft Eudenbach, führt eine schöne Rundwanderung ins Buchholzer Moor auf der Asbacher Hochfläche und ins Naturschutzgebiet Komper Heide.

Wir starten die Rundwanderung in Eudenbach am Parkplatz gegenüber der Grundschule (fürs Navi: Königswinter, Schulstraße, Ecke Laubenweg). Wir folgen dem Laubenweg und biegen kurze Zeit später nach links in die Schwengert. Es geht vorbei am Campingplatz ins Eudenbachtal. Wir folgen dem kleinen Bachlauf und erreichen bald die Gemarkung der Stadt Hennef.

Hinter dem Weiler Meisenhanf steuern wir das Hanfbachtal an. Der Hanfbach ist ein 19km langes Flüsschen, das auf der Asbacher Hochfläche entspringt und in Hennef in die Sieg mündet. Der Hanfbach leitet uns sicher Richtung Krautscheid, wo wir der Luisenstraße nach rechts folgen. Am Kohleminendenkmal halten wir uns erneut recht uns wandern hinein in ein Waldgebiet.

Jetzt steuern wir das Buchholzer Moor an, ein 67ha großes Naturschutzgebiet oberhalb des Segelfluggeländes Eudenbach. Im Buchholzer Moor steht der Lökestein, ein mächtiger Felsblock aus Devonquarzit. Um ihn herum gruppieren sich die wieder aufgearbeiteten Reste der hier lange verbreiteten Heidelandschaft - ein wirkliches Kleinod!

Nachdem man wieder ein Stück nordwärts gewandert ist, passiert man die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. In Nordrhein-Westfalen schließt sich ans Buchholzer Moor direkt das Naturschutzgebiet Komper Heide an. Wir wandern durch die Komper Heide zum kleinen Weiler Schwirzpohl und wieder zurück nach Eudenbach, wo sich die wirklich abwechslungsreiche Runde durch die Heidenlandschaft wieder schließt.

Bildnachweis (attribution,via Wikimedia Commons): 1 by Hans Weingartz; 2 by Tohma (talk); 3 by Fallkner; 4 by Christian Fischer [CC-BY-SA-3.0]

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