Traumschleife Wind-Wasser-Wacken (bei Berglicht)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑238m  ↓238m
Traumschleife Wind, Wasser & Wacken

Es waren einmal zwei Dörfer, die hatten einander so lieb… Und so wurde aus den Orten Berg (am Hang gelegen) und Licht (am Lichterbach gelegen) die Gemeinde Berglicht, die relativ mittig zwischen Moseltal und dem Hunsrücker Hochwald liegt.

Bekannt ist Berglicht bei Wanderern vor allem durch die Felsformation Berger Wacken, die heute eines unserer Ziele ist auf der Traumschleife Wind, Wasser & Wacken. Es geht los am Wanderparkplatz Hunsrücker Windweg, wo die Kreisstraße K 77 nach Berglicht von der K 76 abzweigt.

Wir wandern los in südliche Richtung und sehen hier nicht nur mächtige Windräder, sondern bekommen entlang des Wegs auch Informationen über das Thema nachhaltige Energie. U.a. kommt man zu einem Buchentunnel, der so lang ist, wie eine Windkraftanlage hoch. Ein Rotorblatt zum Anfassen ermöglicht direkten Kontakt zu der beeindruckenden Größe eines solchen „Windrads“.

Neben den Informationen beeindrucken uns auch die schönen Fernsichten vom freien Hochplateau aus in Richtung Hochwald. Dann passieren wir die Kreisstraße und wandern durch Laubwald und über eine Windwurfläche (die hat Orkan Kyrill 2007 „angelegt“) Richtung Berger Wacken.

Der Berger Wacken ist ein 200 langes, 20m breites und 15m hohes Felsmassiv umgeben von alten Eichenbäumen. An der Nordwestseite des Berger Wackens befindet sich ein fünf Meter tiefer Hohlraum, die man Schinderhanneshöhle nennt, weil hier der Räuberhauptmann schon einst gelagert haben soll.

Auf teils historischen Pfaden (Stichwort: Römerstraße) wandern wir weiter durch den Haardtwald zur Haardtwaldquelle. Die heilende Wirkung des Wassers aus der Haardtwaldquelle wurde schon 1780 entdeckt, doch erst 1985 gab es ein offizielles Gutachten, dass die Qualität des Quellwassers offiziell bestätigte. Seit 1990 ist die Haardtwaldquelle für Wanderer und Besucher erschlossen und mit einer Überdachung versehen.

Auf einem Wiesenpfad geht es zu einem Mischwald, wo wir auf den Froschfelsen treffen. Eine Sinnesbank lädt zum Verweilen ein. Und zum Sinnieren, ob der Felsen wirklich die Ähnlichkeit mit einem Frosch hat.

Wir wandern schließlich über Freiflächen wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt und können dabei eine echte Hunsrück-Bilderbuchlandschaft genießen: der Blick reicht über die Dörfer Berglicht und Horath bis zum Idarkopf (746m).

Bildnachweis: Von MSeses [GFDL] via Wikimedia Commons

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