Traumschleife Wasser-Dichter-Spuren an der Dhrontalsperre bei Heidenburg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑441m  ↓441m
Traumschleifen Wegweiser

Weinhotel LandsknechtWeinhotel Landsknecht

Südlich der bekannten Trittenheimer Moselschleife liegt die Gemeinde Heidenburg. Hier verläuft die Traumschleife Wasser-Dichter-Spuren, die – man ahnt es – Poeten und Gewässer miteinander verbinden will.

Startpunkt der Traumschleife mit entsprechender Wanderkarte für den großen Überblick ist am Sportplatz in Heidenburg. Hier können wir parken und dann loswandern. Über einen Wiesenweg geht es zur Kreisstraße K 76, die wir kreuzen.

Wenig später treffen wir auf ein Wegekreuz und eine Infotafel über den Heimatdichter Peter Mergener (1875-1955). Dann wandern wir weiter über Wiesen ins Büdlicher Bachtal und wandern dabei auch durch schönen Wald. Es geht auf Breit zu, einem Ort rund 150m über der Talsohle der Kleinen Dhron gelegen.

Bei Breit treffen wir kurz auf den Ausoniusweg, einer antiker Fernstraße, die Bingen am Rhein mit Trier an der Mosel verband. Hier erinnert uns die Traumschleife an den römischen Dichter Ausonius, der im 4. Jahrhundert u.a. einen Reisebericht über die Mosel verfasste.

Wir wandern nun nordwärts zur Grillhütte Büdlich und kommen auf Höhe der Bohnsmühle zum ersten Mal direkt heran an die Kleine Dhron. Einen Schlenker zum Burgkopf und ins Büdlicher Bachtal machen wir noch, dann folgen wir weiter der Kleinen Dhron zur Dhrontalsperre.

Die Dhrontalsperre wurde 1911-13 gebaut, um Wasserkraft zu nutzen. Die Staumauer (ca. 150m entfernt) ist über eine Treppe zu erreichen. Wir wandern oberhalb der Dhrontalsperre durch den Wald zum Aussichtspunkt Keschnänsz-Felsen. Hier genießt man einen herrlichen Blick über das Dhrontal.

Ein erneuter Anstieg bringt uns zur Grillhütte Heidenburg. Hier informiert ein Schild nicht nur über die Dhrontalsperre, sondern auch über den Autor Stefan Andres, der einen guten Kilometer von hier im Trittenheimer Ortsteil Dhrönchen geboren wurde.

Von der Grillhütte aus ist man schnell an der Kreisstraße K 76. Dahinter ist noch einmal Mischwald und Wiese, bevor wir am Moselblick den höchsten Punkt der Wanderung erreicht haben. Hier stellt eine Infotafel den Abt Johannes Trithemius vor, der als wichtiger Gelehrter des 15. Jahrhunderts gilt. Ab hier geht es quer über Felder, Weiden und Streuobstwiesen zurück zum Sportplatz Heidenburg.

Bildnachweis: Von Mosella [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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