Traumschleife Vauban-Steig


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Wegweiser
Länge: 12.08km
Gehzeit: 03:08h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Vauban-Steig? Wollen wir erstmal den Namen aufklären. Sébastien Le Prestre, Seigneur de Vauban (1633- 1707) war ein französischer General, Marschall von Frankreich und der Festungsbaumeister von Sonnenkönig Ludwig XIV.

Dass es im ganz im Westen des Saarlands einen Vauban-Steig gibt, erklärt sich aus dem Umstand, das der Herr Vauban hier sehr schöpferisch tätig war. Ludwig XIV. ließ 1680 Sarre-Louis als Schutz der französischen Ostgrenze errichten und Seigneuer de Vauban leistete großartige Arbeit mit der ausgeklügelten Überschwemmungsfestung, die noch heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Saarlouis gelten.

Für Wanderer aber interessanter ist der Umstand, dass Vauban die Steine für die Saarlouiser Festung zwischen Teufelsburg und Humburg abbauen ließ und im Laufe des Jahrhunderte aus den früheren Steinbrüchen kleine, verwilderte Naturjuwele wurden. Der Saarlouiser Vauban-Steig erschließt diese Landschaft jetzt neu.

Wir starten unsere Wanderung auf dem Vauban-Steig, markiert als eine der Traumschleifen entlang des Saar-Hunsrück-Steigs, am Flugplatz Saarlouis-Düren. Von hier aus wandern wir los in nördliche Richtung.

Schon nach kurzer Zeit kommen wir an den Drei Kapuzinern vorbei. Die Drei Kapuziner sind ein gallo-römisches Felsrelief. Dargestellt sind angeblich die keltischen Gottheiten Nantosuelta (Schutzgöttin für Haus und Hof) und Sucellus (Gott der Bergleute und Schmiede).

Wir steuern nun in einer weiten Runde südwärts, bis wir die Teufelsburg erreichen. Die Teufelsburg entstand um 1370 und wurde 1676 zerstört. Einst gab es eine Vor- und eine Hauptburg auf circa 320m und nordöstlich des rund 354m hohen Schlossbergs. Von der Burgruine aus hat man einen herrlichen Blick über das mittlere Saartal, nach Lothringen und bis zum Hunsrück.

Über die alten Steinbrüche wandern wir weiter zum Standort der Humburg. Die Humburg ist eine Burg aus der Zeit der Salier (10.-12. Jahrhundert). Vermutlich residierten hier einst die Grafen aus Wallerfangen. Es blieben nur geringe Reste der Höhenburg erhalten; der größte Teil des Burgareals fiel zudem einem Sandsteinbruch zum Opfer. Wenig später sind wir wieder zurück am Startpunkt unserer Rundwanderung.

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ivw