Traumschleife Morscheider Grenzpfad (Mosel-Saar-Ruwer)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑544m  ↓544m
Traumschleife Morscheider Grenzpfad

Morscheid liegt auf einem Höhenrücken, eingefasst vom Ruwertal westlich und dem Riveristal östlich. Rund um den Ort wurde der Morscheider Grenzpfad als einer der sogenannten Traumschleifen am Saar-Hunsrück-Steig angelegt.

Die Rundwanderung beginnt am Wanderparkplatz Schweinspielhütte bei Riveris. Schon nach 100m sind wir auf der Ruwer-Route genannten Teilstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs und folgen diesem südlich zum Langenstein, eine markante Quarzitformation, durch die wir hindurchklettern.

Durch den Wald wandern wir weiter und erreichen nach einiger Zeit die Riveristalsperre. Dieser Wasserspeicher wurde in den 1950er Jahren angelegt und staut die Riveris, den wichtigsten Zufluss der Ruwer. Der Stausee nimmt eine Fläche von 27ha ein und ist ruhiges, schön gelegenes Wanderziel. Ein Aussichtspunkt bietet gute Sicht auf die Talsperre und in den Osburger Hochwald.

Ungefähr auf der Hälfte der Riveristalsperre biegen wir nach rechts in den Wald und wandern bergan. Wir kommen zu einer Schutzhütte und wandern dann zu einer Hochfläche, die von der kleinen Straße von Morscheid nach Bonerath durchzogen wird und die wir queren.

Es wechseln sich Waldabschnitte und freie Flächen ab. Es gibt schöne Aussichten ins Ruwertal und hinüber zur Eifel. Kurz vor Sommerau erreichen wir sogar einen Weinberg und erinnern uns daran, dass wir im Wandergebiet Mosel-Saar-Ruwer unterwegs sind, das für seinen guten Wein bekannt ist.

Nach Verlassen der Weinberge gehen wir wieder durch ein Waldstück, kurz unterbrochen durch freies Feld, und kommen dann zum Kirchenloch. Das Kirchenloch ist eine ehemalige Schiefergrube. Serpentinen leiten talwärts zu einem kleinen Bach, den wir auf Höhe einer früheren queren. Dann folgen wir dem Ruwer-Hochwald Radweg bis zur Ruwerbrücke.

Unterhalb von Schloss Marienlay kreuzen wir die Kreisstraße K 65 und wandern auf einem Felsenpfad vorbei an Schieferbrüchen zurück zum Saar-Hunsrück-Steig. Durch eine alte Weinberganlage mit schönen Aussichtspunkten wandern wir auf dem Saar-Hunsrück-Steig zurück zum Startpunkt unserer Rundtour.

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