Saarpfalz

Als Saarpfalz kennt man den nach dem Wiener Kongress an Bayern gefallenen Teil des Saarlands. Das heutige Wandergebiet Saarpfalz ist kleiner und umfasst davon nur den nördlichen Teil des Saarpalz-Kreises mit der Kreisstadt Homburg, Bexbach, St. Ingbert und Kirkel.

Was gibt es zu entdecken in der Saarpfalz? Erstmal eine ganze Menge Natur. Die kann man z.B. in Augenschein nehmen vom Höcherbergturm mit weitem Blick über das Saarland bis in die Vogesen und die Pfalz, oder vom Hindenburgturm im Blumengarten Bexbach.

Das Naturschutzgebiet Jägersbrucher Wald-Königsbruch mit seinen Seen, der Beeder Bruch, das Taubental – eine der Kernzonen des Biosphärenreservats Bliesgau –, der Glashütter Weiher, der Eichertsfels, der Closenbruch und der Stiefelfelsen lohnen ebenfalls einen Abstecher.

An sehenswerten Gebäuden sind u.a. die Gustavsburg und Burg Kirkel zu nennen, ebenso Gut Ettental, das Industriedenkmal Alte Schmelz, die ehemalige Pfälzische Heil- und Pflegeanstalt (heute Teil der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlands), der Bahnhof Bexbach und der Beedener Turm.

Als Ausflugsziel hat der informierte Tagesgast oder Urlauber natürlich auch das Saarländische Bergbaumuseum auf der Liste wie die großen Schlossberghöhlen in Homburg. Das Römermuseum Schwarzenacker ermöglicht eine spannende Zeitreise in die Antike, das Besucherbergwerk Rischbachstollen eine ebensolche in die Zeit der frühen Industralisierung.

In Sachen Kirchen sollte last not least nicht ein Besuch der Klinikkirche Homburg (lupenreiner Jugendstil) und der Klosterruine Wörschweiler fehlen. Eindrucksvoll ist auch die Pfarrkirche St. Josef mit ihrem 73m hohen Turm. Sie ist eine der größten Kirchen im Saarland.

Attraktive Wanderwege gibt es einige in der Saarpfalz. Zu nennen sind hier z.B. die Kirkeler Tafeltour (8km), die Schlossbergtour (14km) bei Homburg, die Höcherbergtour (19km) und der Hüttenwanderweg (11km) bei St. Ingbert.