Rundwanderung Gehspitzweiher und Langener Waldsee


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑203m  ↓203m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ausgangspunkt für unsere Wanderung zum Langener Waldsee ist der Pendlerparkplatz am Bahnhof Neu-Isenburg, der von den S-Bahn-Linien S 3 (von Bad Soden nach Darmstadt) und S 4 (von Kronberg nach Langen) bedient wird.

Vom Bahnhof aus wandern wir direkt hinein ins Grüne und kommen schon bald ins Naturschutzgebiet Gehspitzweiher bei Neu-Isenburg. Das Gebiet rund um den Gehspitzweiher ist auf Grund seines Artenreichtums sehr wertvoll. Fast hundert verschiedene Vogelarten wurden am Gehspitzweiher schon beobachtet, z.B. Fischadler, Baumfalke, Bekassine und Eisvogel. Ferner wurden im Naturschutzgebiet acht Amphibienarten und etwa 250 Pflanzenarten festgestellt.

Angekommen am Gehspitzweiher halten wir uns rechts und wandern vor bis zum Isenburger Weg, in den wir nach links einbiegen. Wir wandern auf dem Isenburger Weg durch den Wald, bis wir auf die Blechschneise treffen. Die nehmen wir und halten uns dann auf dem nächsten Weg – der Bachgrundschneise – rechts.

Die Wanderung führt jetzt auf Zeppelinheim zu, doch bevor wir den Neu Isenburger Stadtteil erreichen, queren wir die Landstraße L 3262 und wandern auf den Langener Waldsee zu. Der Langener Waldsee ist der größte See in der Rhein-Main-Ebene und für Schwimmen und Wassersport freigegeben. Dementsprechend voll kann es hier im Sommer werden. Bis zu 20.000 Gäste werden an heißen Tagen an den Stränden am Langener Waldsee gezählt. Der Langener Waldsee bietet u.a. einen knapp einen Kilometer langen Sandstrand, Möglichkeiten zum Surfen, Segeln, Angeln und Campen sowie einen großen FKK-Bereich.

Es geht nun westwärts, vorbei an kleineren Weihern, die wie der Langener Waldsee durch den Kiesabbau entstanden sind. Wir wandern auf der Wildscheuerschneise auf Dreieich zu und halten uns dann wieder nordwärts. Es geht über die Landstraße L 3262 und wir kommen ins Hengstbachtal. Der Hengstbach wird später zum Gundbach und mündet dann in den Schwarzbach. Wenig später haben wir wieder den Gehspitzweiher erreicht und sind dann in wenigen Minuten zurück am Bahnhof Neu-Isenburg.

Bildnachweis: Von KUGerhardt [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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