Rundwanderung bei Wirges im Kannenbäckerland


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑260m  ↓260m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Kannenbäckerland zieht sich vom Rheintal im Westen bis an den Oberen Westerwald im Osten und wird südlich von der Montabaurer Höhe im Naturpark Nassau und nördlich vom Naturpark Rhein-Westerwald begrenzt.

Den Namen Kannenbäckerland trägt die Region wegen der dort seit Jahrhunderten betriebenen Keramikproduktion. Höhr-Grenzhausen gilt dabei als die Kannenbäcker-Hauptstadt, und wer mehr über dieses uralte Handwerk erfahren möchte, dem sei der Besuch des Keramikmuseums in Höhr-Grenzhausen empfohlen – ein lohnender Ausflug.

Natürlich lässt sich diese, durch den Tonabbau geprägte, Region am besten zu Fuß erwandern und wirklich entdecken. So startet denn diese Rundwanderung durch das Kannenbäckerland vom Rathaus im kleinen Ort Dernbach, südlich von Wirges gelegen, um die Gegend genauer zu erkunden.

Vom Rathaus wandert man zunächst ein kurzes Stück durch den Ort nach Norden und vorbei an der imposanten Tongrube Moritz in Richtung Wirges. Am Ortsrand von Wirges knickt der Weg nach links ab, und durch ein Waldgebiet geht es weiter nach Ebernhahn.

Oberhalb Ebernhahns wird dann A3 und ICE-Strecke unterquert, und durch den Ebernhahner, den Siershahner und den Dernbacher Wald geht es über die Bergkuppe hinab an den Waldrand zur Schönen Aussicht. Der Name verspricht nicht zu viel, und deshalb sollte man hier den Blick denn ruhig auch einmal für einige Zeit schweifen lassen.

Vorbei am Schützenhaus, nochmals die A3 unterquerend, trifft man alsbald auf die Gedenkstätte der Mineure, und über einen von Ahornbäumen gesäumten, mit sechs "Waldschraten" aus einer fantastischen Welt verzierten, Weg geht es in Richtung Kulturdenkmal Heilbronn mit Kapelle, Heilbrunnen und schönem Rastplatz.

Durch einen Schluck aus der Heilquelle gestärkt, geht es von hier dann wieder zurück und entlang der L312, die Eisenbahn überquerend, wieder nach Dernbach. Bevor aber der Startpunkt wieder erreicht ist, passiert man noch einen beeindruckenden Friedhof und später an der Bahlinie einen schönen Rastplatz, und wandert ein kurzes Stück durch die romantischen alten Gassen von Dernbach.

Aufgezeichnet wurde diese Wanderung von Wanderführer Rudolf Strauch (RS) aus Müschenbach.

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