Pulsbachklamm-Rundwanderung am Rheinsteig


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑223m  ↓223m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Pulsbachklamm im Loreley-Burgen-Land zwischen Kestert und Burg Maus gelegen ist einer der spannendsten Zuwege zum Rheinsteig, der Premiumfernwanderweg, der rechtsrheinisch von Wiesbaden durch den Rheingau, den Westerwald und das Siebengebirge nach Bonn führt. Die Pulsbachklamm ist eine enge, mit Moosen und Farnen bewachsene Schlucht, durch die der nur 4,5km lange Pulsbach seinen Weg zum Rhein sucht.

Wir starten unsere Rundwanderung in Kestert am Rathaus, das in der ehemaligen Schule untergebracht ist. Am Rathaus hält man sich links und geht durch die Bergstraße zu einem Zubringerweg, der hinauf zum Rheinsteig führt. Hier oberhalb von Kestert endet übrigens Etappe 8 (von Sankt Goarshausen kommend) und beginnt Etappe 9 (nach Osterspai).

Wir folgen dem Rheinsteig nun und kommen über die Ortslage Oberkestert (mit kleiner Kapelle) zum Einstieg in die Pulsbachklamm. Der Rheinsteig selbst führt um die Pulsbachklamm herum. Unser Ziel ist aber die Klamm selbst. Also hinein und dem Pulsbach durch die Schlucht gefolgt. Drei Wasserfälle werden passiert. Es geht über Steige und Pfade rheinabwärts. Achtung, für eine Wanderung durch die Pulsbachklamm sollte man unbedingt festes und trittsicheres Schuhwerk am Fuß haben. Dann aber ist die Wanderung durch die Pulsbachklamm ein eindrucksvolles Erlebnis!

So spannend die Pulsbachklamm selbst, so ernüchternd ist der Rückweg nach Kestert. Hier begleiten wir die meist gut befahrene Bundesstraße B 42 bis an den Ortsanfang von Kestert und biegen dann nach rechts in die Eisenbahnstraße ab.

In Kestert selbst kann man sich die katholische St. Georg Kirche anschauen. Die ursprüngliche Kirche soll aus den Steinen eines heidnischen Tempels errichtet worden sein. Nach einem Brand wurde die Kirche 1498 neu errichtet. 1778-79 erfolgte ein weiterer Neubau – die heute noch bestehende Barockkirche. Kestert verfügt außerdem über eine Anzahl von Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

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