Neanderland


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Als Wandergebiet fassen wir das Neanderland als die Region rund um das Neandertal im Städtedreieck Erkrath, Mettmann und Haan. Dies unterscheidet sich von der Tourismusregion Neanderland, die den gesamten Kreis Mettmann umfasst.

Das Neanderland wird zentral von der Düssel durchflossen, die von Schöller aus Richtung Gruiten fließt, dann grob die Gemarkungsgrenze zwischen Mettmann im Norden und Haan und Erkrath im Süden bildet und schließlich ins Düsseldorfer Binnendelta übergeht, wo die Düssel mit vier Armen in den Rhein mündet.

Das bekannteste und wichtigste Ausflugsziel im Neanderland ist natürlich das Neandertal, wo im 19. Jahrhundert die Knochen eines Vorläufers des modernen Menschen gefunden wurden. Diese Spezies wurde Neandertaler genannt und hat die Region international bekannt gemacht. Das Neandertal ist dabei nichts anderes als ein rund 1km langer Abschnitt des Düsseltals.

Nachdem sich über Jahrzehnte niemand um die Fundstelle kümmerte und hier stattdessen fleißig Kalk abgebaut und Autos verschrottet wurden, wurde in den letzten Jahren Einiges getan. Das neue Neanderthal-Museum, die Steinzeitwerkstatt im ehemaligen Neanderthal-Museum, das Eiszeitliche Wildgehege, Führungen zur eigentlichen Fundstelle des Neandertalers, die heute wieder archäologisch betreut wird, ein Skulpturenweg, der archäologische Garten – all das macht einen Tagesausflug ins Neandertal zu einem vielversprechenden Angebot.

Neben dem Neandertal gibt es im Neanderland aber noch mehr zu sehen. Schöne Bauwerke beispielsweise wie Haus Unterbach, die Villa Bayer, das Mettmanner Stadtgeschichtshaus, Haus Morp, das Haus am Quall, das Becherhus im bergischen Barock, die Winkelsmühle und die Goldberger Mühle.

Auch Kirchen gibt es einige, z.B. die Neanderkirche, die evangelische Kirche in Haan, die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Erkrath, der Alte Kirchturm in Gruiten und die katholische St. Lambertus Kirche in Mettmann seien stellvertretend genannt.

In Sachen Natur sollte ein Besuch der Grube 7 auf dem Programm stehen. Die ehemalige Grube ist heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen und viele Wanderwege führen zur Abbruchkante mit schönem Blick in die Natur. Ebenfalls beliebte Wanderziele sind das Stinderbachtal und das Laubachtal.


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