Eulenkopfweg Wuppertal-Schöller


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑240m  ↓240m
Eulenkopfweg in Wuppertal-Schöller

Das südwestliche Teilstück des Eulenkopfwegs, einem Themenwanderweg, der die erdgeschichtlichen Zusammenhänge im Schnittpunkt von Bergischem Städtedreieck und Niederbergischem Land aufarbeitet, beginnt im Wuppertaler Stadtteil Schöller. Wir starten am Wanderparkplatz in Schöller unweit der mittelalterlichen Pfarrkirche und dem früheren Rittergut Schöller.

Man spaziert auf die ehemalige Wassermühle und den Mühlenteich zu und folgt dann der Düssel bis zum Pferdehof Hermgesberg. Dann steuert man den stillgelegten Steinbruch Grube 7 im Haaner Ortsteil Gruiten an. Aus dem 1899 angelegten Steinbruch wurde dolomitisierter Massenkalk aus dem Gruiten-Dornaper Massenkalkzug abgebaut, der anfangs als Ofenzuschlag für die in Haan und Umgebung befindlichen Hochöfen verwendet wurde. Heute ist die Grube 7 ein Naturschutzgebiet. Der Eulenkopfweg führt entlang der Bruchkante durch die Grube 7.

Nachdem die Kreisstraße nach Vohwinkel passiert ist, wandert man auf dem Eulenkopfweg hinein ins Waldgebiet Osterholz und zur ebenfalls stillgelegten Grube 10. Das Osterholz wird bis zur Justizvollzuganstalt Simonshöfchen durchquert. Dann erreicht man das Naturschutzgebiet Dolinengelände Krutscheid.

Der Eulenkopfweg leitet am Westrand von Vohwinkel wieder ins Osterholz. Man trifft hier auf die Grube Osterholz, die vor Ort auch als Steinbruch Oetelshofen bekannt ist. Die heute noch betriebene Grube Osterholz umfasst eine Fläche von acht Hektar und wird von der Firma H. Oetelshofen bewirtschaftet. Die große Abraumhalde, umgangssprachlich Monte Hermann genannt, wuchs in den letzten Jahren zu einer Höhe von mehr als sechzig Meter über dem Umfeld an. Wenig später ist man dann wieder in Schöller.


Bildnachweis (attribution, via Wikimedia Commons): 1,2,5,7,8 by Atamari; 3 by Johann H. Addicks - addicks@gmx.net; 4 by Epsolin, 6 by Frank Vincentz[CC-BY-SA-3.0]

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