Eulenkopfweg Wülfrath-Düssel


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑202m  ↓202m
Eulenkopfweg Wülfrath Wuppertal

Der Eulenkopfweg ist ein erdgeschichtlicher Themenwanderweg im Schnittpunkt von Wuppertal und den niederbergischen Städten Wülfrath und Haan. Die rund 40km lange Strecke lässt sich in vier Rundwanderungen einteilen. Eine davon ist der Eulenkopfweg im Wülfrather Stadtteil Düssel.

Wir beginnen die kleine Rundwanderung im Bergischen Land in der Ortschaft Düssel, die zur niederbergischen Stadt Wülfrath zählt. Düssel hat einen weitgehend erhaltenen historischen Ortskern. Sehenswert ist insbesondere die Wasserburg Düssel mit zum größten Teil erhaltenen Burggraben sowie die aus dem 11. Jahrhundert stammende katholische Pfarrkirche St. Maximin.

Von Düssel geht es südwärts und der Eulenkopfweg trifft auf den Tillmansdorfer Sattel. Der Tillmannsdorfer Sattel ist ein geologischer Aufschluss an der Stadtgrenze zu Wuppertal. Die Höhe des Sattels beträgt etwa vier Meter über dem Erdboden. Im Devon war die Gegend nördlich von Wuppertal von einem Flachmeer mit Riff bedeckt. Im späteren Karbon lagerte sich dort Kalkspat von kalkschaligen Tieren zusammen mit dem Kalk von sich in Kältezeiten auflösenden Riffkorallen in mehreren Schichten aus Kohlenkalk auf den Meeresgrund ab.

Vorbei an den Kalkwerken Dornap führt der Eulenkopfweg nach Schöller. In Schöller kommt man zur Pfarrkirche Schöller, der ältesten Kirche im Stadtgebiet von Wuppertal. Die einzige erhaltene romanische Saalkirche auf Wuppertaler Stadtgebiet wurde wohl im 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem benachbarten Hofgut Schöller.

Der Eulenkopfweg führt weiter an der Wassermühle und dem Mühlenteich vorbei über Felder, später an der Bahnstrecke entlang zur Bundesstraße B7. Nachdem diese passiert ist, wandert man teilweise über die Alte Kölnische Landstraße und vorbei an der schönen Hofschaft Schlingensiepen wieder zurück nach Düssel.


Bildnachweis (attribution, via Wikimedia Commons): 1 by Hyperdieter; 2,3 by Ilion; 4 by Frank Vincentz; 5,6 by Atamari [CC-BY-SA-3.0]

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