Eulenkopfweg Wuppertal-Eckbusch


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑116m  ↓116m
Eulenkopfweg Wuelfrath

Der Eulenkopfweg ist ein erdgeschichtlicher Themenwanderweg im Schnittpunkt von Wuppertal und den niederbergischen Städten Wülfrath und Haan. Die rund 40km lange Strecke lässt sich in vier Rundwanderungen einteilen. Eine davon ist der Eulenkopfweg im Wuppertaler Wohnquartier Eckbusch (Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg).

Der Eulenkopfweg beginnt hier am Gut Steinberg, einem der ältesten massiven Steinbauten im Stadtgebiet von Wuppertal. Die Geschichte des Hofguts Steinberg reicht weit zurück ins Mittelalter, wobei die heutige Anlage 1784-85 erbaut wurde. Vom Hofgut geht es auf dem Eulenkopfweg zunächst Richtung Autobahn A 535, um dann nach links abzuknicken.

Nachdem die S-Bahn-Linie passiert ist, wandert man auf dem Eulenkopfweg zum Wülfrather Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das 1890 im gotischen Stil für das heute bis auf wenige Teil der Wehranlage nicht mehr existente Schloss Aprath errichtet worden ist. Es geht weiter zum Aprather Mühlenteich der alten Bannmühle zu Aprath. Der Mühlenteich wurde samt näherer Umgebung unter Naturschutz gestellt.

Weiter geht es auf dem Eulenkopfweg in den Wülfrather Stadtteil Düssel. Hier fällt zunächst die evangelische Kirche ins Auge, die 1873-76 erbaut wurde. Dann kommt man zur wesentlich älteren katholischen Pfarrkirche St. Maximin, die wohl aus dem 12. Jahrhundert stammt und damit zu einem der ältesten Gebäude im Bergischen Land zählt.

Gegenüber der St. Maximin Kirche steht der mittelalterliche Rittersitz Haus Düssel. Dessen Wurzeln lassen sich ebenfalls bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen, wobei der heutige Bau im 18. Jahrhundert neu errichtet wurde. Das ehemalige Herrenhaus fiel im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. Der Eulenkopfweg führt am Reitergut Voisberg vorbei weiter zum S-Bahnhaltepunkt Wülfrath-Aprath und leitet wieder zurück zum Gut Steinberg.


Bildnachweis (attribution, via Wikimedia Commons): 1,2,7 by Atamari; 3 by Tuxyso; 4,5,6 by Hyperdieter; 8 by Ilion [CC-BY-SA-3.0]

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