Moselsteig-Seitensprung Saar-Riesling-Steig


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 46 Min.
Höhenmeter ca. ↑643m  ↓643m
Moselsteig-Seitensprung Saar-Riesling-Steig

Der Saar-Riesling-Steig bei Schoden im Wandergebiet Mosel-Saar-Ruwer wurde 2015 als Moselsteig-Seitensprung angelegt. Moselsteig-Seitensprünge sind Rundwanderwege auf Premiumniveau, die links und rechts des Moselsteigs zu Tagesauflügen einladen. Wir starten den Saar-Riesling-Steig am Bahnhof in Schoden, der an der Saarstrecke der Eisenbahn von Saarbrücken nach Karthaus liegt.

Vom Bahnhof leitet der Saar-Riesling-Steig hinauf zur Marienkapelle, die 1955 von den Bürgern von Schoden errichtet wurde. Jetzt führt der Saar-Riesling-Steig steil bergauf durch Wald, bis man eine Bank erreicht, die eine erste Aussicht ins Saartal bietet. Ein knapp 200m langer Abstecher führt zur Aussicht am Schleidkreuz, von der man Schoden, die Saar mit Schleuse und den Saarkanal sieht - alles eingerahmt von üppigen Weinbergen.

Der Saar-Riesling-Steig wird pfadiger und leitet ohne große Höhenunterschiede über weichen Waldboden nordwärts. Ab und an kommt man zur Hangkante mit Blick ins Saartal. Rund 1km südlich von Wiltingen erreicht der Saar-Riesling-Steig seinen Scheitel und führt zurück nach Süden ins Zappbornflosstal, dem wir bis ins Quellgebiet am Geisberg (482m) folgen. Vom Aussichtspunkt Schodener Berg hat eine schöne Fernsicht. Der Blick geht von Saarburg bis zum Moseltal. Igel und Konz kann man sehen und sogar ein kleiner Teil der Sauertalbrücke der Autobahn ist erkennbar.

Weiter geht es auf dem Saar-Riesling-Steig Richtung Krohkreuz. Kurz vor diesem Wanderweg-Kreuz mit Rastplatz knickt der Saar-Riesling-Steig nach rechts ab und führt erst auf einem Pfad, dann auf einem Forstweg steil bergab. Durch den Wald und kleine Bachtäler wandert man zum Bockstein, einem verwitterten Felsmassiv. Hier kann man einen fast schon alpinen Kletterabstecher zum Gipfelkreuz unternehmen.

Nach einem Wegstück durch den Wald gelangt der Saar-Riesling-Steig wieder in die Weinberge. Der Aussichtspunkt Heppenstein mit seinem Rastplatz lädt ein zu einem Zwischenstopp. Weiter geht es zum 1902-03 erbauten Bismarckturm. Der Bismarckturm ist nur fünf Meter hoch, durch seine gute Lage an einem steil zur Saar abfallenden Weinberg, genießt man von hier trotzdem einen herrlichen Blick über das untere Saartal von Saarburg bis Wiltingen am Altarm der Saar sowie Kanzem am Saarkanal. Vom Bismarckturm aus folgt man dem Fahrweg zurück nach Schoden.


Bildnachweis: Bilder 1-4 by Rudolf Klein (Own work (Original text: eigene Fotografie)) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

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