Marburger Lahnberge

Östlich der Lahn erheben sich jenseits der Altstadt von Marburg die Marburger Lahnberge, ein Buntsandsteinrücken, der sich von der Ohm im Norden bis zur Mündung der Zwester Ohm in die Lahn bei Bellnhausen erstreckt. Die höchste Erhebung der Marburger Lahnberge ist der Ortenberg (380m). Nach Osten fallen die Lahnberge ins Amöneburger Becken ab, im Norden schließt sich das Wohratal, im Süden das Lumdatal an und im Westen – jenseits der Lahn – erhebt sich der Marburger Rücken.

Auf den Marburger Lahnbergen liegen Teile der Gemeinde Cölbe, einige Stadtteile von Marburg, sowie Teile der Gemeinden Weimar und Fronhausen. Bemerkenswert sind in dieser Gegend vor allem einige alte Kirchen: die Kirche von Wolfshausen stammt aus dem 11. Jahrhundert, die St. Cyriakus Kirche in Bauerbach wurde wohl um das Jahr 1100 errichtet, die Bellnhausener Kirche stammt immerhin noch aus dem 13. Jahrhundert und die alte Kirche Bürgeln wurde zum Teil wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert erbaut.

Aber auch neben Kirchen gibt es in den Marburger Lahnbergen einiges zu entdecken, etwa die Felsformation Riesenstuhl und den Lahnaltarm bei Bellnhausen, den Elisabethbrunnen bei Schröck und den Spiegelslustturm mit perfektem Blick auf Marburg und nicht zuletzt den neuen Botanischen Garten Marburg mit der Farnschlucht, einem Indianerpfad und dem Arboretum mit mächtigen Mammutbäumen.