Möhne-Westerwald-Weg Etappe 2 Hachen - Wildewiese


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 24 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑803m  ↓565m
Der Möhne-Westerwald-Weg führt am Sorpesee vorbei zum Schombergturm

In Hachen startet die zweite Etappe auf dem Möhne-Westerwald-Weg (X 24), die durch die Sunderner Wälder an den Rand des Lenneberglands führt. Bei Hachen mündet die Sorpe in die Röhr. Direkt hinter der Einmündung flussauswärts wird die Sorpe ganz breit, denn hier ist sie aufgestaut zum Sorpesee, der mit 330ha Fläche einer der größeren Talsperren im Sauerland ist und bei Vollstau eine Tiefe von 60m erreicht, was im Ruhrverband Rekord ist.

Die Etappe folgt im Wesentlichen dem Lauf der Sorpe bis zu ihrer Quelle am Schomberg, führt aber nicht durchs Tal, sondern meist über die bewaldeten Höhen der Sunderner Wälder. Von Hachen geht es zunächst am Rande der Hachener Mark entlang nach Stemel. Hier knickt der Wanderweg nach Westen ab und führt an den Damm des Sorpesees.

Durchs Buchholz begleitet der Möhne-Westerwald-Weg den Sorpesee und passiert dabei das Naturdenkmal Krause Eiche, um dann hinunter nach Amecke ans Vorbecken des Sorpesees zu führen.

Nach einem letzten Blick auf die spiegelglatte Wasserfläche des Sorpesees geht es durch Amecke zum Haus Amecke, einem ehemaligen Rittersitz. Über die Baugeschichte von Haus Amecke weiß man nicht jedes Detail. Sicher ist jedoch, dass die Geschichte des Adelssitzes mindestens bis ins Jahr 1338 zurückreicht. Die heutige Anlage besteht aus Vorburg und Herrenhaus und war bis ins Jahr 1830 durch Wassergräben geschützt, von denen heute allerdings nichts mehr zu sehen ist. Das Herrenhaus ist schlicht, zweigeschossig und mit einem hohen Sockelgeschoss versehen. Da sich das Anwesen im Privatbesitz befindet, ist eine Besichtigung nur von außen möglich.

Über den Golfplatz Sorpesee geht es auf dem Möhne-Westerwald-Weg entlang der Sorpe südwärts nach Allendorf. Hier lohnt ein Blick in die Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler. Im Innern steht ein großer Barockaltar aus grünem Marmor, der um 1750 entstand. Sein Gebälk wird durch wuchtige Säulen gestützt. Die Kirche selbst stammt zum größten Teil aus dem mittleren 20. Jahrhundert, als der Vorgängerbau erweitert und umgebaut wurde.

Die Schlusspassage dieser Etappe auf dem Möhne-Westerwald-Weg (X 24) führt dann noch einmal auf die Ausläufer der Homert. Der Zielpunkt ist Wildewiese, das vor allem als Wintersportort bekannt ist. Für den Wanderer interessanter ist aber sicherlich der Schombergturm. 2005-06 wurde auf dem Gipfel des Schomberg (648m) ein sechzig Meter hoher Mobilfunkmast errichtet. Auf der Hälfte der Höhe steht eine Aussichtsplattform bereit. Von hier genießt man ein perfekte Panoramaaussicht auf Lennebergland, Homert und Ebbegebirge. Das ganze Sauerland liegt einem zu Füßen!

Möhne-Westerwald-Weg Etappen


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