Kronenburger See Rundwanderung (Eifelschleife)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 3 km
Gehzeit o. Pause: 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑94m  ↓94m
Eifelschleife Kronenburger See Markierung Beschilderung

Das wird eine mega-entspannte Runde um den Kronenburger See im Beritt von Dahlem im Oberen Kylltal. Hier ist die Kyll noch jung und frisch, nach fast 128km gesamt hat sie natürlich zugelegt und findet ihr Ende in der Mosel. Unsere Runde ist immer nah am Ufer und Runden müssen theoretisch nie ein Ende nehmen.

Wir starten in Kronenburgerhütte auf dem Parkplatz zwischen Kyll und der St. Vither-Straße (B421). Uns gegenüber ist südlich Raum für Spiel, Sport und Freizeit, nördlich von uns ist Kronenburg, mit den Resten der Burganlage, mittelalterlichen Gassen und der Kirche St. Johann Baptist. Das merken wir uns für hernach.

Jetzt erblicken wir erst den 325m langen und 19m hohen Erdwall, der als Staubauwerk dient. Zwischen 1973 und 1979 wurde die Kyll zum Kronenburger See aufgestaut. Hochwasserrückhaltung war das Gebot der Stunde. Und wo Wasser nicht zum Trinken gestaut wird, darf Mann und Maus drin baden, drauf rumfahren, surfen, kurzum: Spaß haben. Der wird unterstrichen durch einen Wasserseilgarten, den es seit 2013 dort gibt, wobei das Wort „Garten“ ein wenig irreführend ist, aber „Gerüst“ klingt eben nicht so schön.

Bei Vollstau kommt der Kronenburger See auf eine Fläche von rund 27ha. Im Winter erfolgt Winterstauhaltung, das heißt, der See wird 5-6m abgelassen. Wir schlendern über die Staumauer und wandern im Uhrzeigersinn gemütlich. Südlich vom Kronenburger See verlief die Vennquerbahn. An Camping vorbei queren wir den See und wandern dann zwischen Ufer und Bundesstraße am Tretbootverleih vorbei nach Kronenburgerhütte zu unserem Startparkplatz zurück.

Wo wir schon mal auf dieser Seite sind, schauen wir uns noch die Steinbogenbrücke nebst der Kapelle St. Brigida an und bummeln anschließend durch Kronenburg auf der anderen Seite. Die Gemeinde Dahlem liegt in der Nordeifel und im Naturpark Hohes Venn-Eifel. Sie hat die geringste Bevölkerungsdichte aller Gemeinden in Nordrheinwestfalen und dafür jede Menge wanderbare Natur.

Bildnachweis: Von Raimond Spekking [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort