Eifelschleife Kronenburger Tälertour


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑147m  ↓147m
Eifelschleife Kronenburger Tälertour Wegzeichen Markierung Beschilderung

Hier in der Nordeifel, rund um Kronenburg und den Kronenburger See, der die Kyll anstaut, sind einige kleine Eifelschleifen gebunden, die für unterschiedliches Wanderbegehren jede Menge Abwechslung bieten. Ob man nun einmal um den Kronenburger See wandern mag, oder Himmelsglück im Wald darüber genießen will, oder Naturschutzgebiete im Kylltal. Heute verbinden wir das mittelalterliche Kronenburg mit dem idyllischen Kylltal.

Kronenburg im Oberen Kylltal wurde erstmalig 1277 urkundlich genannt. Es gehörte schon den Luxemburgern und war sogar mal spanisch. Wir werden zum Schluss der Runde den Ort erkunden. Auf der kleinen Tour haben wir etliche schöne Ausblicke auf den Kronenburgr See und in die Hügellandschaft.

Vom Parkplatz am Burgberg wandern wir um das Städtchen herum, abwärts ins Kylltal, entlang von Wiesen und Waldrand, nochmal durch einen Teil der Bebauung Kronenburgs und schließlich durch den Wald. Südlich ist die St.-Vither-Straße (B421) und dahinter fließt die rund 128km lange Kyll, die auf dem Weg zur Mosel ist. Noch ist sie jung.

Nach knapp 2km bietet sich ein Abstecher zum Doppelkalkofen an. Der wurde 1890 gebaut. Der Kalkstein zum Brennen kam aus einem nahegelegenen Steinbruch. 1935 wurde der Kalkofen zu einem Doppelkalkofen erweitert. Bis 1979 war er in Betrieb. Man sieht ein interessantes Stück „Industriekultur“.

Durch abwechslungsreiches Landschaftsbild wandern wir aufwärts mit duftenden Wiesen, sehen Hecken und Obstbäume und wandern nach Kronenburg. Dort kommen wir am Haus der Lehrerfortbildung vorbei und erklimmen die Burg durch die Gässchen von Kronenburg.

Der Burgbering der Burg Kronenburg stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. Teils wurden die Rückseiten der Häuser in die Ringmauer integriert. Ein hübsches Motiv ist die steile Treppe, die in eine Stube führt, einst ein Versammlungsort des Rats.

Recht dominant wirkt die katholische Pfarrkirche St. Johannes (1508 geweiht). Sie gehört zu den mittlerweile seltenen Einstützenkirchen, nomen est omen, ein Pfeiler trägt die, in diesem Fall, vier reich gezierten Gewölbe.

Bildnachweis: Von Carschten [CC BY-SA 3.0 DE] via Wikimedia Commons

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