Golddörfer Route von Westfeld zum Kahlen Asten (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑512m  ↓512m
Golddörfer-Route zum Kahlen Asten

Orte, die bei Schönheitswettbewerben mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden, gibt’s rund um Schmallenberg im Sauerland einige. Um die Schönheiten vor Ort erlebbar zu machen, hat der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) deshalb die sogenannten Golddörfer-Routen angelegt, die meisten als längere Spaziergänge ausgelegt sind. Eine richtige Wanderung ist aber auch dabei: Die Golddörfer-Route in Westfeld.

Das liegt daran, dass Westfeld in Schlagdistanz zum Kahlen Asten (842m) liegt und man daher die Golddörfer-Route außerhalb des Dorfs angelegt hat. Die Golddörfer-Route diente zugleich als Vorlage für den 2013 neu als Kahler-Asten-Steig angelegten Weg, der als sogenannte Rothaarsteig-Spur mit dem Wanderkennzeichen des Rothaarsteigs in weiß auf schwarzem Grund markiert ist.

Es geht jenseits von Westfeld los, einem Stadtteil von Schmallenberg, der sich an den Fuß des Hohen Knochen (765m) schmiegt. Wir starten am Parkplatz an der Skihütte in Westfeld (Dorfstraße) und begleiten im Uhrzeigersinn ein gutes Stück die Landstraße nach Winterberg und wandern dann über den Hintersten Hohen Knochen (750m) hinauf auf den Kahlen Asten, das Dach Nordrhein-Westfalens. Zusammen mit dem Rothaarsteig geht es die letzten Meter bis zum Astenturm und der bekannten Wetterstation.

Über die Hochheidelandschaft des Kahlen Asten wendet sich die Golddörfer-Route nach Westen zur Quelle der Lenne. Die Lenne ist mit 129km der längste Fluss, der ausschließlich im Sauerland fließt. Die in Stein gefasste Quelle ist zugleich auch die höchste Quelle in Nordrhein-Westfalen.

Zusammen mit dem Rothaarsteig führt die Golddörfer-Route bis kurz vor Lenneplätze, wo sich die Wege trennen. Die Golddörfer-Route leitet wieder nach Westen und steuert den Vordersten Hohen Knochen (765m) an. Man genießt einen schönen Blick über das Hochsauerland.

Weiter geht es zur St. Elisabeth Kapelle auf dem Hohen Knochen. Die Elisabethkapelle wurde 1958 im romanischen Stil vom Besitzer des benachbarten Hotels Hoher Knochen errichtet und ist heute ein beliebter Ort für Paare, die sich das Ja-Wort geben wollen.

Über die Nordflanke des Hömberg (696m) leitet die Golddörfer-Route wieder hinab nach Westfeld und tritt dort auf die zu einem kleinen Bach erstarkte Lenne.

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