Gipfelsteig Olsberg (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑436m  ↓436m
Der Olsberger Gipfelsteig ist vom SGV als A3 markiert

Einmal Assinghausen und zurück, aber bitte recht sportlich und mit tollen Fernsichten: So kann man den Olsberger Gipfelsteig beschreiben, der im Rosendorf Assinghausen südlich von Olsberg beginnt und durchgängig vom Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) mit der Kennung A3 markiert ist.

Startpunkt ist am Reisenspeicher, einem alten Zehntspeicher, der aus dem Jahr 1556 stammt und heute das kleine Heimatmuseum Assinghausen beherbergt. Der Reisenspeicher wurde 1556 als Zehntscheune erbaut und ist heute das älteste Gebäude der Stadt Olsberg im Hochsauerland. Der Reisenspeicher liegt nördlich der katholischen Pfarrkirche St. Katharina an einem Hang. Es ist ein zweistöckiger, hochaufragender Bruchsteinbau auf fast quadratischen Grundriss über einem tonnengewölbten Keller und einem vorkragenden Fachwerkobergeschoss.

Von hier geht es durch die Grimmestraße Richtung Norden. Die Straße erinnert an den in Assinghausen geborenen Heimatdichter Friedrich Wilhelm Grimme, der 1827 in dem Haus unterhalb der Kirche geboren wurde. Friedrich Wilhelm Grimme schrieb unter anderem unter den Pseudonymen Strunzerdäler, Sprickeln-Mann und Spöne-Mann Gedichte über die Heimat, war aber auch ein erfolgreicher Botaniker seiner Zeit.

Die Tour führt uns durch die Grimmestraße zum alten Eiskeller, der einst auf 15m Tiefe in den Felsen gehauen wurde, um hier das winterliche Eis bis in den Sommer hinein zu lagern und zum Kühlen zu nutzen.

Parallel zur Bundesstraße B 480 leitet uns der Gipfelsteig hinaus aus Assinghausen und hinein in die Bergwelt des oberen Ruhrtals. Es geht an der Luisenquelle – hier kann man sich an einer Wassertretstelle erfrischen – vorbei hinauf auf den Olsberg (704m). Nach dem Anstieg belohnt eine schöne Sicht auf Olsberg und den Ruhrknick. Über eine flache Wegpassage führt der Gipfelsteig weiter zum Heidkopf (715m).

Die schönen Aussichten reißen auch auf dem Rückweg nicht ab. Immer wieder genießt man den Blick auf die Hangwälder des Olsbergs und die nahen Bruchhauser Steine, bis man am Ende der 13km langen Rundwanderung wieder Assinghausen erreicht.

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