GEOROUTE "Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz"


Erstellt von: 'Maja'
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑515m  ↓515m
Georoute "Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz"

Waldgaststube FlürchenWaldgaststube Flürchen

„Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz“  ist eine neue Georoute des Nationalen Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus, die am 2. Juni 2018 eröffnet und dann den GEO-Weg ablösen wird.

Die etwa 13 km lange Rundwanderung verläuft durch eine reizvolle Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, einem Hochplateau mit Fernsichten und hat zahlreiche geologische Besonderheiten. Diese werden auf Infotafeln des Nationalen Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus erläutert.

Im Nordwesten der Georoute liegt die Caaner Schweiz mit ihren schroffen Felsklippen. Im Nordosten ergoss sich vor Millionen von Jahren flüssige Lava aus dem Pfahlberg-Vulkan. Heute ist der erodierte Vulkankegel mit 346 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt des Rundwanderwegs. Obwohl einst in der Caaner Grube Rainstück Ton im Tief- und Tagebau gewonnen wurde, erinnert heute nichts mehr an den Bergbau in diesem Ort.

Im Norden der Georoute liegt Nauort, die Gemeinde wurde im 20. Jahrhundert von der Bimsindustrie geprägt. Am nördlichen Ortsrand von Nauort haben Georoutenwanderer an einem Panoramapunkt einen weiten Ausblick in den Westerwald. Infotafeln erklären die geologischen Prozesse, die die heutige Landschaft formten, von der Bims-Entstehung durch den Vulkanismus der Eifel und die Verarbeitung des Baustoffs in zahlreichen Betrieben im Umland.

Nach Süden hin führt die Georoute in das tief ins Schiefergebirge eingeschnittene Brexbachtal. Zahlreiche markante Felsformationen geben dem Tal seinen wilden Charakter und bieten Einblicke in die Geologie des Westerwalds. Auf dem Teufelsberg, von dem aus es ebenfalls eine tolle Aussicht gibt, erläutert eine Informationsstele die Geologie und die Rohstoffe der Umgebung.

Der Weg in den Felsen der Caaner Schweiz gleicht eher einem Klettersteig und verlangt Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Denn der nur 20 Zentimeter breite Pfad führt an einer Stelle durch eine steile Felswand, die tief hinunter  ins Sayntal reicht.

Mai 2018

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