Gelbachtalweg (Westerwald-Hauptwanderweg 4a)


Erstellt von: Westerwaldverein
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑547m  ↓533m
Symbolische Wegemarkierung für den Westerwald Hauptwanderweg 4a

Es gehört zu den schönsten Seitentälern der Lahn und ist aufgrund seiner dünnen Besiedlung und abwechslungsreichen Natur seit Jahrzehnten ein Geheimtipp für Wanderer: Das Gelbachtal. Aus diesem Grund hat der Westerwaldverein den Westerwald-Hauptwanderweg 4 um eine alternative Streckenführung ergänzt, die die Schönheiten des Gelbachtals in die Streckenwanderung von Wissen im Siegerland bis nach Obernhof im Lahntal einbindet. Der 16km lange Gelbachtalweg ist mit dem Zeichen „4a“ weiß auf schwarzem Grund ausgeschildert.

Starten läßt sich diese Tour am Besten von Wirzenborn aus, einem Stadtteil von Montabaur. Hier gibt es direkte Parkmöglichkeiten. An der Marien-Wallfahrtskapelle vorbei beginnt der Einstieg ins Gelbachtal. Der Gelbachtalweg führt durch ein dichtes Waldgebiet, an Fischweihern und der Wüstung Sespenroth vorbei bis hinunter nach Ettersdorf, um dort auf die linke Seite des Tals zu wechseln.

Obwohl noch nicht ganz so zerklüftet wie im unteren Gelbachtal bei Obernhof, hat die Strecke hier durchaus ihren Reiz und anspruchsvolle Passagen zu bieten. Die Wanderung setzt sich talabwärts in Richtung Giershausen fort, um dort wieder auf die rechte Talseite zu wechseln. Kirchähr liegt vor dem Wanderer - heute ein kleines Dorf, früher aber Sitz des Kirchspiels für alle Gelbachtal-Gemeinden. Die Kirche zählt zu den ältesten im Westerwald.

Von Kirchähr geht es weiter nach Dies, wie Kirchähr ein Ortsteil von Gackenbach. Ein Abstecher nach Gackenbach ist zu empfehlen. Gackenbach ist der Hauptort des Buchfinkenlandes und Standort des Wild- und Freizeitparks Westerwald. Hier leben auf 64 ha viele einheimische Wildtiere, die außerhalb von geschützten Flächen keinen Lebensraum mehr finden,.z.B. der Luchs oder der bis zu einer Tonne schwere Wisent.

Der Gelbachtalweg setzt sich bei Dies in Richtung Weinähr fort, wo heute noch auf einer kleinen Fläche Lahnwein angebaut wird.

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