Fuldavorland

Der Vogelsberg wird im Osten durch die Fliede und ab deren Mündung weiter durch die Fulda gegenüber der Rhön abgegrenzt. Genau hier, ganz im Osten des Vogelsbergs, liegt das Fuldavorland, das seinen Namen dem Umstand verdankt, dass die Region zum Stadtgebiet von Fulda gehört und quasi „das Land vor Fulda“ ist. Das Fuldavorland geht nahtlos in den Gieseler Forst und den Oberwald über.

Geologisch betrachtet besteht das Fuldavorland aus Buntsandsteinflächen, ist damit eigentlich gar nicht mehr so richtig „vogelsbergig“. Denn im vulkanischen Vogelsberg herrscht Basalt vor. Das gesamte Gebiet ist überwiegend bewaldet und wird unterbrochen durch Wiesentäler, die mit Flüsschen durchzogen sind.

Wer im Fuldavorland unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einen Spaziergang durch die Fulda-Aue machen, die im Rahmen der ersten hessischen Landesgartenschau 1994 renaturiert wurde. Auch ein Abstecher ins Naturschutzgebiet Haimberg, zum Zeller Loch oder an die Mündung der Fliede in die Fulda in den Ziegeler Auen lohnen sich.

Hinsichtlich kultureller Höhepunkte sei auf die Propsteikirche St. Andreas mit ihrer ottonischen Krypta, die Propstei Johannesberg mit dem Propsteischloss und die Pfarrkirche zum heiligen Kreuz in Maberzell hingewiesen – hier lässt sich im modernen Ambiente das größte Altarbild Mitteleuropas bewundern.

Fulda ist bekannt für seine schöne Gärten. Einer davon ist der Münsterfeldpark mit dem Euro-Hügel: einer Gehölzsammlung (Arboretum) mit typischen Bäumen aus den verschiedenen Regionen Europas.

Ebenfalls spannend: Ein Besuch im Deutschen Feuerwehrmuseum. 25.000 Besucher jedes Jahr kommen und können z.B. die älteste fahrbare Handspritze der Welt (Baujahr 1624) und zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge aus dem 20. Jahrhundert bewundern.

Regionaler Bezug:

Fulda Landkreis Fulda Hessen Fuldavorland Vogelsberg Oberhessen