Friedberger Wetterau

Friedberg ist die Kreisstadt des Wetteraukreises in Hessen und ein wahres Schatzkästchen in der Wetterau. Rund um die frühere Freie Reichsstadt mit Burg Friedberg – einer der größten Burganlagen Deutschlands – gibt es Einiges zu sehen: Hessen größte Streuobstwiese, eine bundesweit bekannte mittelalterliche Mikwe (jüdisches rituelles Badehaus), Spuren der Römer am Limes wie am Kastell Kapersburg und natürlich das Wetterau-Museum, dass in einer großen Sammlung die lange Geschichte der Wetterau präsentiert.

Zur Wanderregion Friedberger Wetterau gehören Friedberg mit den Stadtteilen Dorheim, Ockstadt, Bauernheim, Ossenheim und Bruchenbrücken, die Stadt Rosbach vor der Höhe mit Rodheim sowie die Gemeinde Wöllstadt.

Wichtigste Sehenswürdigkeit der Friedberger Wetterau ist natürlich die monumentale Burg Friedberg, die eine Fläche von fast vier Hektar einnimmt (also ungefähr die Größe von fünf Fußballfeldern). Der 58m hohe Adolfsturm ist weithin als Wahrzeichen von Friedberg zu sehen und die klassizistische Burgkirche war nach dem Zweiten Weltkrieg Gründungsort der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Was man vom Adolfsturm aus sieht, sind die vielen Obstwiesen rund um Friedberg. Die größte liegt am Kirschenberg bei Ockstadt, eine weitere große Fläche ist das Streuobstgebiet Wingert bei Dorheim. Jenseits der Autobahn A 5 steigen die Hänge dann sanft zum Taunus hin an.

Friedberg ist wie das benachbarte Bad Nauheim Rock’n’Roll-Gebiet. In Friedberg war Elvis Presley 1958-60 stationiert, in Bad Nauheim wohnte er und im Wetterau-Museum werden diese Geschichten lebendig gehalten. Und natürlich noch einiges mehr: Bandkeramik, Kelten, Römer, Staufer: Wer die Wetterau kennenlernen will, kommt um einen Besuch des Wetterau-Museums schwerlich herum.