Esch (Waldems)

Waldems ist die östlichstes Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis und grenzt direkt an die Feldberg-Region im Hochtaunus an. Verwaltungssitz der Gemeinde ist das Dorf Esch. Hier fließen nicht nur mehrere Bäche in den Emsbach und verstärken damit den größten Fluss im Taunus ordentlich. Hier kreuzen sich auch die Bundesstraßen B 8 (LimburgKönigstein) und B 275 (UsingenBad Schwalbach).

Esch ist also gut erreichbar – und das war es auch schon früher, denn die Bundesstraßen folgen in ihrer Trassierung historischen Handelswegen. Esch galt als Tor zum Goldenen Grund für die Reisenden aus dem Süden und dem Osten, die gerade den Taunuskamm hinter sich gebracht hatten.

Schönstes Gebäude im ansonsten sich recht sachlich präsentierenden Ort die alte Schreinerei. Hinter diesem prosaischen Namen verbirgt sich ein hervorragend erhaltener Fachwerkbau aus dem Jahre 1686, der die Kunst der Zimmerleute aus früheren Jahrhunderten eindrucksvoll präsentiert.

Sehenswert ist in Esch auch die kleine evangelische Kirche. Sie ist ein typisches Beispiel für die evangelische Art barocker Kirchbauten im ländlichen Raum. Einem modernen Wohnhaus ähnelt dagegen die katholische Kirche St. Thomas.

Der Talkessel zu Füßen des Dinkelstein (432m) wird durch den Zusammenfluss von insgesamt sieben Bächen geprägt. Am Zusammenfluss von Tiefenbach und Emsbach zeugt der Eisenhammer von der Bergbautradition im Taunus. Die Hirtesemühle liegt einen Kilometer vor Esch in Richtung Walsdorf.