Uellendahl-Katernberg ist ein Stadtbezirk von Wuppertal und nördlich dessen Kerns. Wir sind hier auch südlich des Ruhrgebiets am Rand zum Bergischen Land in der Elfringhauser Schweiz. So wird das Hügelland genannt, das zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert liegt. Die Runde folgt einem munteren Auf und Ab mit einigen schönen Blicken in die Landschaft mit Naturschutzgebieten.
Start kann der Parkplatz Uellendahler Straße bei der Kleingartenanlage Hohenhagen sein, wenn die Schranke oben ist. Es geht als erstes durch die Kleingartenanlage in Richtung Norden. Hier kommen wir ins rund 27ha große Naturschutzgebiet Hohenhager Bachtal und Umgebung, mit dem Mirker Bach, der es durchquert. Die Auenlandschaft mit ihren Feuchtzonen, den Nebengewässern, der landwirtschaftlichen Flächen, die auch dazugehören, der Feldgehölze sowie dem historischen Hohlweg „Alte Kohlenstraße“, ist ein bedeutender Lebensraum seltener und teils gefährdeter Arten. Zu denen zählen beispielsweise der Grasfrosch oder der Mädesüß-Perlmuttfalter oder Torfmoose sowie Sumpf-Schafgarbe.
Ansteigend wandern wir durch dieses interessante Gebiet, queren die Straße Horather Schanze, durchstreifen den Wald Horather Schanze und begegnen einer Niederlassung des Toxler-Hauses Wuppertal. Das liegt zum Teil schon im Naturschutzgebiet Deilbachtal, welches wir nun näher kennenlernen.
Abwärts durch die abwechslungsreiche Landschaft kommen wir über den Deilbach und anschließend wieder aufwärts durch Bewaldung und Wiesenareale um den Hackenberg. Die Elfringhauser Schweiz ist der Naherholungs-Geheimtipp für geplagte Städter oder Wandernde, die gerne eine Ecke erkunden, die unerwartet kommt. Wir erreichen gar 300m Höhe, der Blick streift über Wiesen und Wald. Im Gebiet sind einige Höfe verzeichnet. Ein Idyll!
Wir wandern wieder abwärts, treffen erneut den Deilbach, queren die Elberfelder Straße und den Bachlauf und wandern ein Stück im Wiesental, mit Feldflur, bäuerlichen Anwesen, etwas Wald. Im Barmener Ortsteil Hatzfeld sehen wir zwei Türme gegenüber. Der eine ist der Alte Wasserturm Hatzfeld aus dem Jahr 1904. Gegenüber ist der neue, der 1984 fertiggestellt wurde und mehr Fassungsvermögen hat. Der alte Turm ist als Baudenkmal in Privatbesitz und seine Zukunft ungewiss (Stand 2025). Abwärts wandern wir inspiriert zum Ausgangsort zurück – ist nicht mehr weit.
Bildnachweis: Von DiAuras [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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