Durch den Osburger Hochwald zum Weyrichsbruch und zur Riveristalsperre (Naturpark Saar-Hunsrück)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 2 Min.
Höhenmeter ca. ↑467m  ↓467m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Lust auf eine Tageswanderung im Osburger Hochwald, der westlichen Verlängerung des Hunsrücker Hochwalds? Dann ist diese Tour wie maßgeschneidert. Aber Achtung: Unterwegs gibt’s nur Natur, also nicht vergessen, genügend Getränke und ein wenig Wegzehrung einzupacken.

Der Anfang dieser Rundwanderung ist in Holzerath am Berghotel in der Römerstraße. Von hier gehen wir los zum Naherholungsgebiet am Holzerather See. Nach einer knappen Viertelstunde sind wir da. Der Holzerather See liegt mitten im Wald und wurde einst zum Flößen der gefällten Bäume genutzt.

Wir folgen noch ein kurzes Stück dem Enterbach und halten uns unterhalb der Waldkapelle rechts. Hier queren wir den Enterbach und wandern durch den schönen Mischwald weiter zum Weyrichsbruch. Der Weyrichsbruch ist ein Quellmoor. Damit man keine nassen Füße bekommt und trotzdem das volle Moorfeeling hat, geht es über einen Knüppeldamm durchs Moor.

An der nächsten größeren Wegkreuzung geht es rechts zur Kreisstraße K 75, der wir nach links folgen und dann die Landstraße nach Reinsfeld passieren. Jetzt geht es durchs Edriesbachtal Richtung Beutelstein und weiter ins Eschbachtal, des wir linkerhand begleiten.

Wir kreuzen nun das Misselbachtal und wandern durch den Osburger Hochwald zur Riveristalsperre. Die Riveristalsperre wird für die Trinkwasserversorgung genutzt, weshalb der 27ha große See nicht für Wassersportaktivitäten freigegeben ist und hier selbst im Hochsommer eine angenehme Ruhe herrscht. Der rund 50m hohe Staudamm der Riveristalsperre wurde 1954-58 erbaut und hält rund 4,5 Mio. Kubikmeter Wasser zurück.

Von der Riveristalsperre wandern wir dann durchs Kallerbachtal wieder zurück nach Holzerath, wo sich noch ein Blick auf die katholische St. Helena Kirche lohnt, die im neubarocken Stil Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde.

Bildnachweis: Von Koch.trier [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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