Bergische Streifzüge Wacholderweg


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑191m  ↓191m
Bergischer Streifzug Wacholderweg Reichshof

Am Wanderparkplatz Landwehrstraße bei Eckenhagen startet dieser Bergischer Streifzug, dessen Ziel die Branscheider Wacholderheide ist. Die Heide liegt am Nordrand des Puhlbruchs und ist auf einer Fläche von 5ha bereits seit 1940 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Branscheider Heide ist eines der letzten Heidegebiete mit Wacholder und Borstgras im Oberbergischen Land.

Auf dem Bergischen Streifzug lernt man nicht nur die Natur besser kennen, sondern man lernt auch noch Einiges. Z.B. das die Wacholderbeere eigentlich ein Wacholderzapfen ist, denn der Wacholder gehört zu den Nadelhölzern oder Koniferen, wie der Experte sagt, und Konifere – hier schließt sich der Kreis – heißt nichts anderes als Zapfenträger. Dem Freund eines guten Wacholderschnaps mag diese Warenkunde unwichtig erscheinen, Hauptsache die Zapfenbeere bzw. der Beerenzapfen wird zu einem schmackhaften Getränk destilliert.

Aber vor den Wacholderschnaps haben die Götter den Schweiß gesetzt und deshalb geht es natürlich erst mal los auf den Wanderweg, der wie alle Bergischen Streifzüge mit einem orangen Spiegel und der Wegnummer – hier die 12 – gekennzeichnet ist.

Und hier noch ein bisschen Background zum Wacholder (powered by Wikipedia): Wacholder (Juniperus) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Mit den etwa fünzig bis siebzig Arten, die dieser Gattung zugerechnet werden, stellen sie fast vierzig Prozent der Arten innerhalb der Zypressengewächse. In Mitteleuropa kommen in freier Natur nur zwei Arten vor, nämlich der Gemeine Wacholder und der Sadebaum.

Im Niederdeutschen wird der Wacholder auch als Machandelbaum bezeichnet. Daraus hat sich dann als Nebenform die Bezeichnung Machangelstrauch entwickelt. Diese Bezeichnung ist vor allen Dingen in Grimms Märchen und einigen Gedichten anzutreffen.

Vgwort