Bergbaumuseum Sassenroth Rundwanderung


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑309m  ↓309m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Sassenroth ist ein Ortsteil des Städtchens Herdorf im Hellertal und hier wird die Bergbautradition noch gepflegt, was weithin sichtbar ist, denn man sieht auf der Anhöhe einen Förderturm, bisweilen stimmungsvoll angestrahlt, der beim Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen aufgebaut wurde.

Start ist beim Bergbaumuseum in Sassenroth, nachdem wir die Schulstraße aufwärts genommen haben. Das Bergbaumuseum hat auch im Außenbereich einige Maschinen aufgestellt. Ebenso finden sich einige Informationen an der Steinsäule über den Druidensteig, der hier ebenfalls Station macht.

Das Bergbaumuseum wurde 1986 in der alten Schule eingerichtet. Neben zahlreichen Gegenständen der einstigen Gruben gibt es im Kellergeschoss ein kleines Schaubergwerk. Auch eine Mineraliensammlung ist zu sehen und jede Menge „Geleucht“. Der Förderturm kam erst später auf die Höhe. Schaut man auf die andere Seite des Ortes, sieht man die Fatimakapelle auf der Ley mit dem großen weißen Kreuz davor. Die Kapelle wurde 1959 gebaut.

Unsere Wanderung bringt uns in den Wald Auf den Höchsten (396m). Der Mischwald, in dem sich auch eine Wiese in Schräghanglage für Paraglider findet, zeigt hüben wie drüben, je nach dem wie man schaut, einige Lücken, wo der Nadelbaumbestand abgeholzt werden musste, weil sich die Borkenkäfer darin ungehindert verbreiteten.

Durch Wald, an einer Wegekreuzung mit Kreuzen vorbei, kommen wir nach Herdorf hinein, an Schulen vorbei, per Brücke über Schienen und im Ortskern aus. Nach links schauend sieht man die evangelische Kirche an der Straße, die nach Daaden leitet und nach rechts die katholische Kirche St. Aloisius (1885) mittendrin und kann sich vorstellen, dass Herdorf geschichtlich eher katholisch einzuordnen ist. Dafür spricht auch, dass die Herdorfer Karneval feiern und früher über eine hohe Kneipendichte verfügten. Letzteres ist Geschichte.

Wir kommen über die Heller und biegen in die Burgstraße. Dann schrauben wir uns wieder in den Wald hinauf und genießen schöne Aussichten. Es wird viel gebaut im Tal. Es geht hinunter und im Tannenweg trifft man auf Bebauung, hat dann keine andere Möglichkeit, als ein Stück mit der L284 zu wandern, um eine Kurve, auf und ab. Hier ist zwar 50, aber man hat nicht den Eindruck, dass das beeindruckt. Man muss über diese Straße nahe einer Bahnbrücke, mit Obacht und zügig. Dann kann man wieder friedlich nach Sassenroth, am Landeplatz der Gleitschirmflieger vorbei und sich die Schulstraße hinaufarbeiten.

Bildnachweis: Von Sinje Beck (alle Rechte vorbehalten)

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