Barbaraweg (Betzdorf)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 24 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑644m  ↓644m
Logo des Barbarawegs Betzdorf

Sie soll im 3. Jahrhundert gelebt haben und wegen ihres Glaubens vom eigenen Vater enthauptet worden sein: So richtig belegt ist die Geschichte nicht, aber Barbara von Nikomedien hat trotzdem Eingang in die Kirchengeschichte genommen und wird als Heilige verehrt. Eine Berufsgruppe, die sich besonders der heiligen Barbara verbunden fühlt, sind die Bergleute. Und deshalb hat der DJK Betzdorf für seinen großen Panoramarundwanderweg rund um Betzdorf im Sieg-Westerwald den Namen Barbaraweg gewählt.

Gesondert beschildert ist der Barbaraweg nicht, denn der Wanderweg ist als GPS-Track angelegt. Starten kann man z.B. im Betzdorfer Stadtteil Struthof. Hier lässt sich im Gewerbegebiet direkt an der Kirchener Straße (Rewe XL) bestimmt ein Parkplatz finden. Und schon geht’s los.

Man wandert zunächst von Struthof in Richtung Herkersdorf und knickt dann an der Gemarkungsgrenze hinüber nach Kirchen nach Süden ab. Man erreicht Alsdorf am Zusammenfluss von Daade und Heller. Eine erste Eisenhütte wird bereits im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Von der langen Bergbaugeschichte zeugt heute noch das Hüttenschulzenhaus in der Schützenstraße aus dem Jahr 1680.

Südlich des Alsbergs (366m) geht es weiter nach Steineroth im Gebhardshainer Land. Danach steuert der Barbaraweg Dauersberg an und führt nach Scheuerfeld ins Siegtal. Man kreuzt die Trasse der Siegtalbahn und dann die Sieg und kommt jetzt in die Muhlau, eine malerische Siegschleife, in der das Naturschutzgebiet Graureiherkolonie liegt.

Am anderen Siegufer befindet man sich schon im rheinland-pfälzischen Zipfel des Bergischen Lands. Der Barbaraweg erreicht Wallmenroth und leitet in einer Nordschleife durchs Wildenburger Land, wie der Landstrich hier heißt, bevor schließlich über Nizzaweg, Sonnenstraße und Schützenstraße wieder Struthof erreicht ist.