Auf dem SchieferErzEisen-Weg unterwegs in Mudersbach


Erstellt von: Wäller Wanderfreak
Streckenlänge: 24 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑737m  ↓737m
Wegweiser SchieferErzEisen-Weg

Unsere Wanderung beginnt am Otto-Hellinghausen-Platz in Mudersbach, direkt am Ufer der Sieg. Gleich am Start treffen wir auf eine Infotafel, die uns alle notwendigen Informationen über die kommenden Kilometer gibt. Wir durchwandern den Ort Mudersbach entlang der ehemaligen Schmiede (heute ein Blumenladen) und der im Jahre 1862 erbauten Dorfkirche. Sehenswert sind auch die bis zu 300 Jahre alten Fachwerkhäuser im alten Ortskern.

Durch das Ölsbachtal wandern wir in stetem Anstieg in Richtung Giebelwald und treffen bald auf das Wasserwerk der Gemeinde Mudersbach und den Erzstollen, die hier insofern einer besonderen Würdigung bedürfen, als die Gemeinde Mudersbach über eine eigene Trinkwasserversorgung verfügt, die nicht von Talsperrenverbänden abhängig ist. Das hiesige Trinkwasser wird den zahlreichen Schieferstollen im Bereich der Gemeinde entnommen. An dieser Stelle finden wir auch eine Infotafel mit entsprechenden Hinweisen.

Der Weg führt weiter im stetem bergauf zum Erzquell-Stollen (Infotafel), aus dem die Erzquell-Brauerei ihr Brauwasser bezieht. An der dortigen Sitzgruppe kann man Kraft tanken für den anschließenden Aufstig zum höchsten Punkt des Wanderwegs, der auf 490 m ü. NN liegt. Unser Wanderweg neigt sich nun wieder in Richtung Siegtal, wobei Unterbrechungen des Baumbestandes immer wieder herrliche Aussichten in das Siegtal freigeben.

Durch das Schindetal gelangen wir entlang einer Latène-Fundstelle (Info-Tafel) zur Mariengrotte oberhalb von Mudersbach (Info-Tafel) und wandern dann oberhalb des Ortes mit herrlichem Blick über den Ort zum Mudersbacher Friedhof. Hier kann man die Wanderung unterbrechen in dem man rechts abbiegt und wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückkehrt, verlangen doch die kommenden Kilometer noch einiges an Kondition.

Der geübte Wanderer setzt die Wanderung fort, quert die Kreisstraße und lenkt seine Schritte oberhalb des Siegtals in Richtung Niederschelderhütte. Entlang der dortigen katholischen Kirche und der Erzquellbrauererei neigt sich der Weg wieder an das Ufer der Sieg, um gleich wieder in stetem bergauf durch den Ort zu führen.

Wir schicken uns schließlich ja auch an die Birker Ley zu ersteigen. Dazu müssen wir aber den Wanderweg links abbiegend auf den Birker-Ley-Steig wechseln, der uns über 800 m in steilem Anstieg auf den Aussichtspunkt bringt. Die zusätzliche Mühe wird belohnt durch einen wunderbaren Ausblick bis weit in das Siegerland und das Rothaargebirge. Die hier befindliche Bank lädt zu einer ausgiebigen Rast ein.

Der Rückweg bringt uns wieder auf den eigentlichen Wanderweg und entlang eines Lehrbienenstandes zum Birker Ley-Erzstollen (Info-Tafel). Wieder neigt sich der Weg talwärts um entlang des Birker Backes an der gegenüberliegenden Talseite auf die Hohe Ley zu führen. An diesem schönen Aussichtspunkt wird zur Weihnachts- und Osterzeit eine Beleuchtung montiert, die weit in das Siegtal zu sehen ist. Über ein Wegkreuz an einer Felsformation führt der Weg entlang des Findlingsstollens und des Ecker Grundstollens wieder an das Siegufer.

Hier treffen wir auf den SGV-Schieferstollen Wilhelmslust, der auf Anfrage (Telefonnummer und Anschrift auf einer Infotafel) zu besichtigen ist. Auf kurzem Weg erreicht man nun den Ausgangspunkt der Wanderung und wird sich sicher an einem kühlen hiesigen Bier erfreuen können. Weitere Informationen können auf der Homepage des SGV Mudersbach abgerufen werden.

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