Zweitäler-Wanderung Bad Soden am Taunus


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑251m  ↓251m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Sulzbachtal und Waldbachtal heißen heute unsere Protagonisten bei einer schönen Wanderung im Main-Taunus, nordwestlich der City von Frankfurt am Main. Wir starten am Sportplatz Sauerborn im Bad Sodener Stadtteil Neuenhain.

Von hier aus folgen wir dem Waldbach aufwärts. Der Waldbach ist der rund fünf Kilometer lange rechte Quellbach des Schwalbachs, der wiederum dem Sulzbach zufließt, die wiederum zur Nidda will, die wiederum darauf wartet, in Höchst den Main zu erreichen. Soviel zum Gewässersystem, mit dem wir uns hier befassen.

Der Waldbach leitet uns nordwärts, bis wir am Stadtrand von Königstein unseren Wendepunkt haben. An der Rehaklinik halten wir uns links und wandern durch den Wald zum Sulzbachtal. Der gibt uns die Richtung vor nach Altenhain, seit 1972 ein Stadtteil von Bad Soden am Taunus.

Vorbei an der katholischen Kirche von 1931 (von der es ein Modell sogar auf die Weltausstellung 1933 in Chicago geschafft hat) gehen wir in die Straße Geierfeld, verlassen Altenhain und steuern wieder den Sulzbach an. Am Parkplatz bei den Sportanlagen biegen wir links ab und gehen ein kurzes Stück durch Bad Soden (Egmontstraße).

Der Hipperichweg bringt uns sicher zum Obstgut Stamm auf dem Wacholderhof. Hier wird nicht nur Obst angebaut, sondern es gibt auch eine Brennerei, einen Hofladen und ein Hofcafé. Das hört sich nach einer verdienten Pause an!

Obwohl – man muss sich entscheiden, denn nur weniger Meter weiter und direkt an unserem Weg liegt die Immenhof Feldscheune. Man betreibt hier eine Apfelwein-Manufaktur mit angeschlossener Straußwirtschaft, die auf frische, regionale Produkte und handwerkliche Zubereitung setzt.

Auf der Pfarrstraße spazieren wir dann vorbei an der Maria Hilf Kirche in Neuenhain, das seit 1977 Teil von Bad Soden ist. Die älteste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung als Nuwenhagen datiert aus dem Jahr 1191 und sichert dem Kloster Retters dort den Besitz von vier Weingärten zu. Wir kreuzen die Königsteiner Straße und sind dann bald wieder zurück am Sportplatz Sauerborn.

Bildnachweis: Von Anarabert [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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