Wolfsschlucht, Teufelsberg und Trasshöhlen Wanderung im Brohltal (Eifel)


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Länge: 12.19km
Gehzeit: 03:35h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die meisten Wanderer erkunden das Brohltal bei Burgbrohl wohl per Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig Kell. Auch auf dieser Runde nutzen wir etwa zur Hälfte die Wegführung des Traumpfades, macht auch Sinn, immerhin wollen wir die Highlights des Traumpfades (Wolfsschlucht und Trasshöhlen) nicht außen vor lassen.

WICHTIGER HINWEIS! Liebe Wanderfreunde, die Betreiber des Jägerheims weisen freundlich darauf hin, dass die Parkplätze am Jägerheim ausdrücklich nicht als Wanderparkplätze vorgesehen sind (auch bei geplanter späterer Einkehr). Bitte daher das Fahrzeug besser am Traumpfade Wanderparkplatz an der Kreisstraße K57 südlich von Kell parken. Ab hier dient uns der Traumpfad als Zubringer zu diese Wanderung. Alternativ direkt in Kell bzw. Burgbrohl parken.

Der Rest unseres Weges ist eine Kombination aus einigen weiteren lokalen Wanderwegen wie Quellenweg, Vulkan- und Panoramaweg, Georoute-U und einigen mehr. Vorteil, wir genießen mehr Ruhe als auf dem Traumpfad, verpassen eigentlich nichts, verkürzen die Strecke, und wandern zusätzlich auf einem wunderschönen Pfad über den Teufelsberg.

Wir starten vom Parkplatz am Jägerheim (Hinweis beachten s. o.) und von dort geht es sogleich auf einem steilen Serpentinenpfad, dem Traumpfad folgend, bergan. Als Belohnung gibt es bald die ersten schönen Aussichten über das Brohltal. Wir schrauben uns immer weiter nach oben, bis wir am Schützenhaus von Kell ankommen. Wir folgen weiter der tollen Wegführung des Traumpfades stracks gen Süden in Richtung Kell.

An einer Spitzkehre verlassen wir dann erst einmal den Traumpfad und folgen dem Zubringerweg bis in die Ortsmitte von Kell. Schnell haben wir den kleinen Ort durchwandert und biegen am Ende des Ortes nach rechts ab und folgen dort einem schönen Weg hinab durch ein Tal. An einer Stallung angekommen, halten wir uns dann links und folgen weiter dem immer schmaler werdenden Weg hinab bis an die Landstraße.

Gleich an der Landstraße beginnt dann der Einstieg in die sagenumwobene Wolfsschlucht, wo gleich zu Anfang der imposante Wasserfall ins Auge fällt. Wir folgen nun wieder dem Traumpfad durch die Wolfsschlucht und genießen das wirklich sehr sehenswerte Naturambiente.

Am Ende der Wolfsschlucht folgen wir noch für weitere ca. 200m dem Traumpfad bis zur Klosterruine, von der leider nicht mehr viel zu sehen ist. Dann machen wir kehrt und wandern wieder einige Meter zurück bis zum Einstieg in den Rhein-Ruhreifel-Weg, der uns auf einen kleinen Pfad nach links leitet. Wir machen das nicht ohne Grund, denn dieser Weg verläuft bis zum Erreichen des Tönissteiner Seniorenheims einfach viel schöner als der Traumpfad.

Gleich hinter dem ehemaligen Seniorenheim halten wir uns links und laufen am Gebäude entlang. Nach 20m führt dann ein kleiner Pfad im steilen Zickzack Kurs aufwärts, und wir wandern nun auf dem Quellenweg und können daher nun einfach dessen blauer Beschilderung bis nach Burgbrohl folgen. Der Quellenweg leitet uns über Pfade und schmale Wege wunderschön durch die Natur bis wir den neu angelegten Ost-Park in Burgbrohl, mit Kaltwassergeysir, erreichen.

Dann geht es weiter, dem Quellenweg folgend, durch Burgbrohl hindurch und auf der anderen Hangseite, vorbei an der Kaiserhalle, aufwärts aus dem Dorf heraus. In weitem Bogen wandern wir hinauf bis auf die Hochebene und dann einige Meter über diese hinweg.

Bald erreichen wir einen Abzweig, und hier beginnt nun der wahrscheinlich schönste Teil der Wanderung über den Teufelsberg. Der Weg ist so steil und pfadig, dass dieser Teil über die Wintermonate gesperrt ist und eine Umleitung genommen werden muss. In jedem Fall kommen wir über beide Varianten irgendwann wieder unten im Tal an.

Hier angekommen, steht dann das letzte Highlight der Wanderung auf dem Programm, die Erkundung der Trasshöhlen. Eine Taschenlampe zum durchwandern der Höhlen benötigen wir im Sommer keine, die Höhlen sind so groß, dass genügend Licht einfällt. Gleich hinter den Höhlen treffen wir dann wieder auf das Jägerheim und damit auf den Startpunkt unserer Wanderung.

Autor: garmini
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