Wilde Ennepe: Rundwanderung bei Halver (Sauerland)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑118m  ↓118m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Von Halver wandern wir auf dieser Strecke in das Naturschutzgebiet Wilde Ennepe, südlich gelegen. Halver im Märkischen Kreis liegt am Rande des Sauerlands und an der Grenze zum Bergischen Land, auf den Höhen zwischen Volme und Ennepe. 150km beschilderte Wanderwege gibt es rund um Halver. Das liegt auch im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

Das Naturschutzgebiet Wilde Ennepe hat rund 18ha, schützt einen Teil am Oberlauf der gesamt 42km messenden Ennepe, die auf ihrem Weg zur Volme ist. Der Wald mit Quellzuflüssen und Feuchtgebieten wird als „anmoorig“ bezeichnet. Das heißt, der Boden ist hier aufgrund von Nässe und Sauerstoffmangel recht mineralisch.

Start in Halver ist am Aussichtsturm Karlshöhe, südöstlich des Stadtkerns. Der Turm im historisierenden Burgenstil aus dem Jahr 1892 misst 23,5m. Von seiner Plattform aus genießt sich ein herrlicher Blick über das Tal der Ennepe, ins Sauerland und ins Bergische Land, wir blicken über Lennebergland und Ebbegebirge. Nach der letzten Sanierung, zum Sommer 2020 abgeschlossen, kann er endlich wieder erklommen werden.

Wir wandern gen Süden, kommen am Sportplatz vorbei und in die Landschaft mit Wiesen, Wäldchen und dem Bolsenbach. Wir sind auf dem Heeder Kirchweg. Im Heede kommen wir bei den Segelfliegern vorbei und von Wiesen umgeben kommen wir über die noch junge Ennepe nach „Auf der Mark“. Das ist eine Hofschaft, am Rand des Waldgebiets Bommert.

Schließlich widmen wir uns dem Naturschutzgebiet in einer Runde, die uns zur Ennepe und einigen Quellbächen bringt. Ein zeigt sich eine schöne Pflanzen- und Tiergesellschaft, die sich aufgrund der verschiedenen Biotope entwickelte, mit den Quellbächen, den sickerfeuchten Lichtungen, den Laubbäumen wie Erlen oder Moorbirken, den Fichten und Eichen in Hanglagen. Wir sehen wild wachsenden Ilex und Anhäufungen von Felsblöcken aus Quarz, die die letzte Eiszeit hier liegen gelassen hat.

Nach der Runde kehren wir auf dem bereits bekannten Weg wieder zum Aussichtsturm Karlshöhe zurück.

Bildnachweis: Von Mablaphoto [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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