Rundwanderweg Halver (ab Aussichtsturm Karlshöhe)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 40 Min.
Höhenmeter ca. ↑313m  ↓313m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Naturtour liegt zwischen Halver nördlich und der Kerspetalsperre südlich. Wir lassen uns auf die Wilde Ennepe ein und das Naturschutzgebiet Wilde Ennepe. Rund um Halver sind einige Bäche, die Ennepe ist westlich des Stadtkerns, die Hälver östlich, südlich der Bolsenbach. Es wird abwechslungsreich.

Start ist beim Aussichtsturm Karlshöhe, erreichbar an der Frankfurter Straße. Der hübsche, burgartige Backsteinturm wurde vom Sauerländischen Gebirgsverein beauftragt und 1893 eingeweiht. Er misst 23,5m und steht auf der 438,5m hohen Karlshöhe. Mehrfach musste an ihm in der Vergangenheit herumgeflickt werden. Die letzte Sanierung wurde im April 2020 abgeschlossen. Seine Wiedereinweihung wurde wegen Corona verschoben. Die Halveraner sehen sich schon danach, ihr Wahrzeichen bald wieder betreten zu dürfen, denn man hat eine herrliche Aussicht über das Stadtpanorama und ins Lennebergland, Ebbegebirge sowie ins Bergische Land.

Hinterm Sportplatz öffnet sich die Runde im Uhrzeigersinn und wir nehmen den Heeder Kirchweg über den Bolsenbach. Wir kreuzen das Segelfluggelände Halver „Im Heede“. Einst war Im Heede für Handel und Wandel von Bedeutung durch zwei Verkehrswege: die Straße von Köln nach Soest traf auf die zwischen Siegen und Hagen.

Durch die Wiesen kommen wir über die junge Ennepe und ihr Quellgebiet. Die Ennepe mündet nach 39km bei Hagen in die Volme. Das 18ha große Naturschutzgebiet Wilde Ennepe ist westlich von uns. Wir kommen durch die Höfe: Auf der Mark, Hagebücherhöh, über die L284, via Sträßchen nach Schulten Hedfeld, wo wir uns rechts halten und zur K3 stoßen, abermals rechts sind wir im Naturschutzgebiet mit Wald und wandern mit aufsteigender Tendenz.

Das Naturschutzgebiet Wilde Ennepe beheimatet die Biotopformen: Niedermoor und Sümpfe, muntere Bäche mit Erlen und Moorbirken sowie Quarzblöcke, die von Hängen gekullert und liegengeblieben sind. Wir genießen Wald, Waldrand und Flurlandschaft, kommen durch Gefilde mit interessanten Namen wie Hülsenhorst, wo man auf wildlebenden Ilex treffen kann, kommen über kleine Bäche, die dran mitwirken aus einer schmalen eine breite Ennepe zu bilden. Wenn die Wiesen weitläufiger werden, wir die Teiche am Bolsenbach sehen, sind wir bald am Ausgangsort zurück.

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