Wassererlebnispfad Hachenburg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑229m  ↓229m
Der Wasser-Erlebnis-Pfad führt als Rundwanderung von Hachenburg zum Gräbersberg

Der 2009 eröffnete Wassererlebnispfad erkundet die südöstlich von Hachenburg gelegenen kleinen Täler des Rothenbachs und des Hirzbachs. Startpunkt der Rundwanderung ist die Westerwald-Brauerei Hachenburg. Der erste Streckenabschnitt führt durch den Hachenburger Stadtwald nach Gehlert.

Vorbei an der Rothbach-Grotte geht es bis zur Quelle des Rothenbaches. Neben der Wasserförderung für den Betrieb der Hachenburger Brauerei gibt es in der Gemarkung Gehlert viele Tiefbrunnen und kleine Quellen, weshalb das gesamte Gebiet als Wasserschutzgebiet ausgewiesen ist.

Informationstafeln am Wegesrand beschreiben technische und historische Aspekte der Wasserwirtschaft im Hachenburger Land, z.B. auch die Technik der Wiesenbewässerung.

Der Wassererlebnispfad setzt seine Route fort und steuert als Zwischenziel an seinem südlichsten Punkt den Gräbersberg (513m) an. Auf dem Gräbersberg wurde schon 1932 ein Aussichtsturm für Wanderer errichtet, der allerdings 1945 Opfer eines starken Sturms wurde. 1998 wurde ein neuer Antennenturm gebaut, der auch für die Wanderer offen steht.

Von der Aussichtsplattform auf 33m höhe hat man einen guten Panoramaausblick auf den Westerwald, das Siebengebirge im Nordwesten und den Taunus im Süden. Der alte Aussichtsturm ist übrigens als Modell wieder aufgebaut worden und dient heute als Kinderkletterturm.

Hier am Gräbersberg bei Alpenrod entspringt der Hirzbach, ein Zufluss der Großen Nister, die die Landschaft der Kroppacher Schweiz prägt.

Vom Gräbersberg aus führt der Hachenburger Wassererlebnispfad weiter zur ehemaligen Kaolingrube Böhmsfund am Dickenhahn, einem See, der heute als Angelweiher genutzt wird. Der helltürkisfarbene Weiher liegt inmitten einer von Birken umstandenen Waldlandschaft und ist ein perfekter Punkt für eine kurze Rast.

Auf der Alten Poststraße geht es am Windrad bei Gehlert vorbei zurück nach Hachenburg. Eine weitere Informationsstation des Wassererlebnispfads findet sich am Wasserbehälter Helenenruh, wo die Themen Wassermenge und Trinkwasseraufbereitung aufgearbeitet sind.

Unterhalb des Hochbehälters kann man kurz vor Abschluss der Tour die Wanderstiefel ausziehen und sich im Kneipp-Tretbecken erfrischen. Die letzten Meter der Wassererlebnistour führen dann vorbei am Wasserwerk Hachenburg von 1934 zum Parkplatz der Hachenburger Brauerei.

Der Wassererlebnispfad verfügt über mehrere Anknüpfungspunkte zur Wiedquelle und zur Westerwälder Seenplatte und dient auch als als Zuweg zum Westerwaldsteig und zum Wiedweg. So lassen sich auch außerhalb der offiziellen Wegführung individuelle Routen planen.

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