Von Gräfrath in den Staatsforst Burgholz und zum Klosterbusch


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑542m  ↓542m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere Runde am Rand des Solinger Stadtteils Gräfrath, genauer am Parkplatz Fauna direkt am gleichnamigen Tierpark Fauna (Lützowstraße). Von der Lützowstraße biegen wir rechts in die Schieten und stehen vor dem Lichtturm Solingen.

Der Lichtturm Solingen war eigentlich mal der Gräfrather Wasserturm und wurde 1904 am höchsten Punkt des Stadtgebiets von Solingen auf 276m ü. NN errichtet. Bis 1983 war der Wasserturm in Betrieb und sollte dann abgerissen werden – bis der Denkmalschutz dieser Idee einen Riegel vorschob. 1993 widmete der Lichtkünstler Johannes Dinnebier den Turm in einem spannenden Projekt um: nicht mehr Wasser, sondern Licht charakterisiert seitdem den Leuchtturm an der Stadtgrenze zu Wuppertal.

Über die Solinger Ortslage Flockertsberg wandern wir zur Wupper und passieren den Fluss und gleich danach die Landstraße L 74. Jetzt wandern wir im Staatsforst Burgholz, von dem ein großer Teil als Arboretum Burgholz Bäume aus aller Welt zeigt. Das Arboretum Burgholz gilt als flächengrößte Baumsammlung in Deutschland.

In einem großen Bogen geht es durch den Staatsforst Burgholz. Wir passieren den Burgholzbach, kreuzen den Glasbach und den Glassiepen und schließlich kommen wir wieder an der Wupper heraus. Auf Höhe der Einmündung der Rutenbeck kreuzen wir die Wupper und wandern dann hinein in den Klosterbusch.

Der Klosterbusch gehört zum Staatsforst Burgholz. Der Name weist darauf hin, dass dieses Waldstück einst im Besitz des Klosters Gräfrath war. Wir kreuzen das Steinbachtal, wandern bis an den Bebauungsrand von Vohwinkel und halten uns dann südwärts nach Gräfrath.

Wir wandern hinein in den historischen Ortskern von Gräfrath. Die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt war früher Klosterkirche. Die Klosterkirche steht erhöht über dem Marktplatz von Gräftrath, der von der Struktur her mittelalterlich ist, von der Bausubstanz sich aber im Wesentlichen als biedermeierliche bergische Kleinstadt des frühen 18. Jahrhunderts präsentiert.

In den Gebäuden des ehemaligen Klosters ist heute das Deutsche Klingenmuseum untergebracht. Das Deutsche Klingenmuseum geht zurück auf eine 1904 von der Solinger Fachschule für Metallgestaltung begonnenen Sammlung von Klingen, Scheren und Bestecken.

Vom Deutschen Klingenmuseum aus wandern wir durch die Gräfrather Heide, eine kleine Parkanlage, wieder zum Tierpark Fauna. Der Tierpark Fauna zeigt auf einer Fläche von drei Hektar etwa 500 Tiere auf über hundert Arten.

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