Von der Pastorenwiese zum Ziegenhelleturm (Sauerland-Rothaargebirge)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑247m  ↓247m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Westlich von Hallenberg im Hochsauerland ist im Winter Langlauf angesagt. Aber auch ohne Bretter unter den Füßen ist das Gebiet mit dem Landschaftsschutzgebiet Hallenberger Wald laufenswert.

Der Sauerland-Höhenflug kommt auch vorbei, macht wie wir Station am Gipfel der Ziegenhelle (816m), auf der 2011 ein neuer Aussichtsturm platziert wurde, mit Blick auf den Kahlen Asten beispielsweise. Übrigens gibt es im Stadtgebiet von Hallenberg 22 Naturschutzgebiete und das Gebiet liegt komplett im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

Den Parkplatz Pastorenwiese im Wintersportgebiet nebst Ski-Hütte erreichen wir von der L717 (Trambach), die Wunderthausen mit Hallenberg verbindet. Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn gen Norden und aufwärts. Dabei streifen wir die Höhe Hasselrücken, kommen über den 752m hohen Gaulskopf, kreuzen Bäche, so heißt der Bach tatsächlich, und erreichen nach ca. 4,5km die Ziegenhelle und den Ziegenhelleturm.

Die 816m hohe Ziegenhelle ist ein Wanderweg-Kreuzungspunkt. Neben uns und den Wanderern auf dem Sauerland-Höhenflug sind Naturfreunde unterwegs, die der Winterberger Hochtour folgen, oder dem Hochsauerland Kammweg oder dem Mythen- und Sagenweg

Vom 2011 erneut errichteten Ziegenhelleturm aus bietet sich eine 360-Grad-Rundumsicht. Sofern die Aussichtsplattform auf knapp 12m des hölzernen Turms die Baumwipfel überragt, eröffnet sich eine Aussicht von Wittgenstein bis in die Medebacher Bucht, vom Kahlen Asten über die Niedersfelder Hochheide und bis zum Edertal.

Auf dem Weg gen Süden folgen wir ein Stück dem Lauf der Schwarzenau und der Grenze zum Naturschutzgebiet Bergland Wittgenstein. Wald soweit das Auge reicht und der Borkenkäfer ihn hat stehen lassen, begleitet und zu einer Lichtung „Im Kloster“ und wir gelangen zum Parkplatz Pastorenwiese zurück.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

Vgwort