Vicht (Stolberg)

Ganz am Rande des Hürtgenwalds liegt der 1.900 Seelen zählende Ort Vicht im Vichtbachtal. Der bei Roetgen entspringende Vichtbach durchfließt Zweifall und Vicht sowie einen Teil von Stolberg, bevor er nach 23km bei Eschweiler in die Inde mündet. Die Wasserkraft des Vichtbachs wurde seit dem Mittelalter zum Antrieb der Hammerwerke und Kupferhöfe genutzt.

Am südlich gelegenen Burgberg (308m) sind die Kluckensteine, die als Naturdenkmal gelistet sind. Die steilen faszinierenden Felsnadeln der Kluckensteine erinnern an die Nidegger Buntsandsteinfelsen. Die Felsen sind von Eichen- und Buchenwald umgeben. Vier Formationen bilden Blöcke und sind bis zu acht Meter hoch. Anfang der 1950er Jahre wurde der höchste Punkt mit einem Holzkreuz ausgestattet.

In Vicht steht die katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist. Bereits 1675 gab es eine Kapelle, die 1848 erweitert wurde und dann, nach dem Bau der heutigen Pfarrkirche, 1912 zurück gebaut wurde. Das Gebäude mit Satteldach dient heute als Friedhofskapelle.