Ums Meerfelder Maar und zum Aussichtsturm Landesblick


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑448m  ↓448m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Eifelmaar at it‘s best – möchte man sagen, wenn man im Ferienland Manderscheid am Meerfelder Maar und in Meerfeld ist. Hier am Westrand der Vulkaneifel ist der größte Maarkessel der Eifel, am Nordfuß des Mosenbergs (517m) in einer kreisrunden Ebene rund 324m über dem Meeresspiegel. Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn drumherum, Start ist der Parkplatz Maar Ost.

Der Maarkessel, in dem Wasser und das Dorf Meerfeld Platz haben, hat einen Durchmesser von 1.500m. Das Meerfelder Maar misst in der Tiefe noch 17m, denn in den 1880er Jahren wurde der Wasserspiegel künstlich gesenkt. Man brauchte Weideland. Der 24ha große Meerfelder See verlandet sukzessive. Doch noch ist das sich uns bietende Bild kein Abgesang. Fische tummeln sich, Badende ebenso und in einigen Bereichen betupfen Seerosen das Maar. Seit 1986 ist das Maar, seine Ränder und auch ein Teil des umstehenden Laubmischwaldes, Naturschutzgebiet.

Wir verschaffen uns einen schönen ersten Überblick beim Aussichtspunkt Meerfelder Maar, nahe der Mosenbergstraße, die wir queren und uns dann links halten. Wir wandern mit dem Meerbach links von uns und sind auf einem Abschnitt auf dem Kosmosradweg.

Nahe der Einmündung des Meerbachs in die fast 24km messende Kleine Kyll queren wir die Straße und wandern nun mit der Kleinen Kyll rechterhand in nördliche Richtung, Von Wald begleitet und nach wie vor ohne Anstieg und in Richtung Bleckhausermühle. Nach rund 4,7km biegen wir von den Niederungen im Tal der Kleinen Kyll ab und wandern ansteigender, am Sauerseifen vorbei.

Wir schlagen einen Waldbogen und gelangen an den Speicherbach, der der Kleinen Kyll zufließt. Vom Speicherbachtal machen wir einen Abstecher zum Aussichtsturm Landesblick. Dann geht es weiter in Richtung Jungenland (531m), wo sich der Wald lichtet. Von dort geht es steil nach Meerfeld runter. In der Kirchstraße steht von einem Friedhof umgeben die Kirche St. Johannes der Täufer, die 1777 errichtet wurde und sich als dreiachsige Saalbau mit einem mittelalterlichen 1865 aufgestockten Westturm zeigt.

Wir biegen in den Schulweg, gelangen durch Feldflur ans Meerfelder Maar, welches wir jetzt in Ufernähe umrunden und zum Ausgangsort zurückkommen, vorbei am Naturfreibad Meerfelder Maar. Das Meerfelder Maar liegt nicht nur an diesem Wanderweg, sondern auch am Vulkanmaar-Pfad oder an der Vulkanweg Etappe 7.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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