Trierweiler

Nordwestlich von Trier liegt die Gemeinde Trierweiler. Neben dem Kernort Trierweiler zählen zur Gemeinde die Dörfer Udelfangen, Sirzenich und Fusenich, mit dem Aussichtspunkt Auf der First (375m) südlich des Kernortes. Bei Steinmetzen sehr beliebt und über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist der Udelfangener Sandstein.

Der hier abgebaute Sandstein wird auch Muschelsandstein genannt, da er im unteren Muschelkalk zu finden ist, sozusagen richtig steinalt. Bekannte Bauten wie das Justizgebäude in Den Haag oder der Bahnhof in Amsterdam sind aus dem feinkörnigen Udelfangener Sandstein. Ein bauliches Beispiele vor Ort ist die Dorfkirche St. Agritius in Udelfangen aus dem Jahr 1885.

In dem Landstrich Trierweiler leben rund 3.600 Menschen, davon 1.500 im Hauptort, der sich einen hübschen Dorfkern erhalten hat. Rund um die Kirche finden sich Brunnen aus dem 19. Jahrhundert und Quereinhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die katholische Kirche St. Dionysius ist 1894 neugotisch errichtet worden und prägt hoch aufragend das Dorfbild. Auch ein kleiner Teich mit umgebender Garten- und Parkanlage hat Trierweiler zu bieten und zwar in der Schulstraße. Hier stand das Rittergut am Nieder-Trierweiler Hof – Betonung liegt auf „stand“.

Von Nord nach Süd führt der Sauer-Kyll-Rundwanderweg durch Trierweiler, gekennzeichnet mit einem SK in einem blauen nach unten offenen Kreis. Von der Dorfmitte aus kann man sich entscheiden, ob man dem Weg in die Nachbargemeinde Aach, mit dem privaten Zinnfigurenmuseum, einschlägt oder über Wasserbilligerbrück nach Langsur spaziert. Die Rundstrecke führt einen zudem nach Ralingen, Welschbillig und Kordel.

Regionaler Bezug:

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