Traumschleife Rund um den Zauberwald (Hattgenstein-Oberhambach)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑278m  ↓278m
Traumschleife Rund um den Zauberwald

Die Traumschleifen im Saar-Hunsrück sind bekannt für eine gute Kombination aus Natureindrücken und Erlebnissen am Weg. Genau mit diesem Mix kann die Traumschleife Rund um den Zauberwald im Hunsrück gut punkten.

Wir starten am Wanderparkplatz Sauerbrunnen (oder alternativ am Wanderparkplatz Zauberwald, rund 150m weiter). Vom Parkplatz aus wandern wir in nördliche Richtung los und kommen schnell zum Hambacher Fels, eine markante Felsformation, an deren Hang sich eine große Rosselhalde befindet.

Wir wandern weiter durch die schönen Hunsrück-Wälder zum nächsten Höhepunkt, und das ist ganz wörtlich so gemeint. Es geht zum Aussichtsturm Hattgenstein, der 2006 im Zauberwald aufgestellt wurde. Stolze 29m hoch ist der Aussichtsturm Hattgenstein und von der frei zugängigen Aussichtsplattform bietet sich ein ungestörter Panoramablick über den Hunsrück bis hinein ins Saarland und hinüber zur Eifel. Am Fuße des Aussichtsturms wurde das alte Sportlerheim zur Rothenburghütte mit Snackangebot umgerüstet.

Die Traumschleife führt auf Hattgenstein zu. Wir passieren die Hauptstraße und wandern dann ein kurzes Stück hinein ins Schwollbachtal. Das Schwollbachtal ist bekannt für seine Mineralwasserbetriebe, an denen wir vorbeigehen und dann den Schwollbach queren.

Es geht hinauf zum Aussichtspunkt Weißenstein, wo wir mit einem schönen Blick belohnt werden. Dann wenden wir uns wieder Richtung Ortskern von Hattgenstein. Blickfang in Hattgenstein ist das Glockenhaus, das 1762 als Wohnhaus des Gemeindedieners erbaut wurde. Später wurde es zur Schule und seit 1975 nutzt man das Glockenhaus als kleine Kirche.

Über weite Wiesen wandern wir nach Oberhambach und zum Ferienpark Hambachtal. Wenig später sind wir wieder zurück am Wanderparkplatz Sauerbrunnen.

Der Zauberwald im Hunsrücker Hochwald ist im Kern ein Waldlehrpfad, der erstmals 2003 im Naturpark Saar-Hunsrück angelegt wurde. Der vom Hattgensteiner Revierförster Udo Schönwetter erfundene Figur des Willy Wurzels führt vor allem kleine Waldentdecker zu zwei Dutzend spannenden Stationen, wo etwa Nina Nixe im Quellenteich wartet oder man mit dem Baumschlangentelefon kommuniziert.

Vgwort