Traumschleife Trauntal-Höhenweg (Nationalpark Hunsrück-Hochwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑352m  ↓352m
Traumschleife Trauntal-Höhenweg

Der Traunbach, meist nur kurz die Traun genannt, ist ein 19km langer Zufluss der Nahe. Die Traun entspringt im Gebiet des Nationalparks Hunsrück-Hochwald bei Börfink in der Nähe des Erbeskopfs (816m). Heute erkunden wir die Gegend auf einer der beliebten Traumschleifen, die im Wandergebiet Saar-Hunsrück angelegt wurden.

Ein guter Startpunkt ist der Forellenhof Trauntal in Börfink – hier kann man parken und sich auch vor oder nach der Wanderung stärken, denn neben der Fischzucht gibt es am Forellenhof auch ein Restaurant.

Ab dem Forellenhof folgen wir dem Trauntal abwärts. Es geht durch Fichten-, dann durch junge Buchenbestände. Nach einiger Zeit treffen wir auf die Landstraße L 165 und die ehemalige Hujetsmühle.

Wir kreuzen die Landstraße und begleiten weiter den Traunbach in Richtung Abentheuer. In Abentheuer wurde bereits im 15. Jahrhundert Eisen verarbeitet. Die 1499 errichtete Abentheurer Hütte gilt als ältester nachweisbarer Hochofenbetrieb im Hunsrück. Später ging der Betrieb an die Unternehmerfamilie Stumm, die Eisenbarone aus dem Hunsrück. Der kleine Teich, auf den wir stoßen, gehörte einst zum Hüttenbetrieb.

Nun geht es nordwärts. Wir steuern auf Rinzenberg zu. Am Anfang geht noch durch Wald, dann öffnet sich das Gelände und bietet eine herrliche Aussicht. Eine Sinnesbank auf dem Weg entlang nach Rinzenberg lädt zum Verweilen ein.

Am Ortsrand von Rinzenberg führt uns die Traumschleifen-Beschilderung wieder nach links hinein in den Wald und über einen Pfad hinauf auf den Wehlenstein (668m). Es bleibt pfadig auf dem weiteren Weg durch den Hunsrücker Hochwald

Vorbei an der alten Waldweide Saustäbel leitet uns der Trauntal-Höhenweg hinauf zum Vorkastell, einer Felsformation. Die Sagenwelt berichtet davon, dass hier einst eine Burg gestanden haben soll. Noch heute sollen hier Schätze in Form von Gold und Wein liegen. Doch es macht wenig Sinn, danach zu suchen, denn so schön die Sagen sind, so weit entfernt sind die von der Wahrheit.

Vom Vorkastell genießt man heute einen schönen, weiten Blick in die Landschaft. Der Abstieg zum Forellenhof ist kurz und bietet weitere beeindruckende Einblicke in die Natur.

Bildnachweis: Von Lsjm [CC0] via Wikimedia Commons

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