Traumschleife Oppig-Grät-Weg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑351m  ↓351m
Traumschleife Oppig-Grät

Oppig-Grät-Weg? Wer kommt denn auf so einen Namen? Nun, es sind die Saarländer. Die nennen eine Schlucht gerne schonmal „Grät“ und so heißt das schluchtartige Tal des Oppigbachs südlich des Losheimer Sees schlicht Oppig Grät.

Dieses Bachtal ist Ziel einer der Traumschleifen am Saar-Hunsrück-Steig. Und wenn man zu diesem illustren Zirkel gut vermarkteter Premiumwanderwege zählt, dann muss man natürlich auch mit Wanderlaien rechnen. Deshalb ist die Oppig Grät offiziell im Winter (November bis etwa Ende März) gesperrt. Klar: Wir machen im Winter ja auch die Alpen zu wegen erhöhter Gefahr. Unverständlich!

Aber egal, man kann den Weg natürlich trotzdem laufen und wenn man tatsächlich nicht durch die Schlucht kommt eine Umgehung wählen. Startpunkt der Traumschleife ist am Dorfplatz in Rimlingen, einem Ortsteil der Gemeinde Losheim am See.

Wir wandern los, passieren einen Aussichtspunkt mit schönem Blick auf Rimlingen und kommen nach einiger Zeit über den Kopp ins Bormingbachtal. Vorbei am Waldhof geht es weiter auf Losheim am See zu.

In Serpentinen geht es hinauf zur 1988 gebauten Donatuskapelle auf dem Galgenberg (401m) mit einem schönen Blick auf Losheim am See und zum Hunsrücker Hochwald.

Jetzt geht es, entlang von Streuobstwiesen, Richtung Oppig Grät. Die Schlucht ist nur rund einen halben Kilometer lang, hat aber eine schöne, fast exotische Ausstrahlung. Seltene Schachtelhalme und europäische Lianen säumen den Weg, an dessen Ende ein knackiger Aufstieg zum Rand der Oppig Grät führt.

Am Ende der Oppig Grät leitet die Traumschleife rechter Hand und man wandert wieder zurück nach Rimlingen, vorbei an einer Wanderhütte des Saarwald-Vereins. Zurück in Rimlingen kann man noch einen Blick auf die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz werfen. Die Heilig Kreuz Kirche gehört zu den älteren Gotteshäusern in der Region. Der romanische Turm stammt wohl aus dem 12. Jahrhundert. Und wem eher der Sinn nach körperlicher Stärkung steht, kann auf das gastronomische Angebot im Ort zurückgreifen.

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