Traumschleife Litermont-Sagenweg (Düppenweiler)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑437m  ↓437m
Traumschleife Litermont-Sagenweg

Der Litermont (414m) ist einer der markantesten und bekanntesten Berge im Saarland. Gleich zwei Traumschleifen (Premiumrundwanderwege entlang des bekannten Saar-Hunsrück-Steigs) führen hierher: die Gipfeltour (10km) und der Sagenweg, um den es heute geht.

Wir beginnen unsere Rundwanderung am Historischen Kupferbergwerk Düppenweiler. Hier sollen einst schon die Römer nach Kupfer geschürft haben. Im 18. Jahrhundert wurde der Bergbau dann professionalisiert, bis man 1916 den Betrieb aufgab. Heute stehen Teile der Grubenanlagen als Besucherbergwerk interessierten Gästen zur Verfügung (an Wochenenden und dann auch nur nachmittags).

Wir wandern los in Richtung Norden, nehmen den Anstieg zum Weltersberg (371m) passieren das Friedwaldbachtal, kommen zum Kondeler Bach und dann zur Valentinuskapelle. Der Überlieferung nach soll am Standort der Kapelle die Kirche des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Oberdorfes gestanden haben. Deshalb wurde hier 1858-59 die Valentinuskapelle errichtet.

Vorbei am Landgasthof Wildscheider Hof wandern wir auf Haustadt zu. Vor dem Ort kreuzen wir den Helleschten Bach. Nachdem die Waldstraße hinter uns liegt, erreichen wir die Mosbachhütte. Jetzt führt uns die Traumschleife auf einem Pfad durch dichten Wald ins Kondeler Bachtal und wir kommen zur Margarethenhöhle, die eigentlich keine Höhle, sondern ein angelegter Stollen ist.

Erneut steht die Kreuzung einer Teerstraße (der L 346) an, dann geht es über den Fuß des Litermont-Höhenzugs. Um den Litermont drehen sich einige Sagen. Die bekannteste ist die Sage vom Ritter Maldix, einem trunksüchtigen Jägersmann und Burgherr auf dem Litermont. Ausgerechnet an einem Karfreitag wollte er jagen. Er sah einen großen Hirsch, ritt im Galopp auf ihn zu – und stürzte zu Tode. Die Moral von der Geschichte: An Karfreitag jagt man nicht und am Litermont reitet man nicht.

Wir wandern auf den Hinteren Wehlenberg (381m) und kommen über einen schmalen Pfad zu einem Aussichtspunkt mit schöner Sicht auf Düppenweiler und Umgebung. Wenig später passiert man das Naturdenkmal Grauer Stein, eine imposante Felsformation aus Quarzporphyr. Von hier aus kann man auf einem knappen halben Kilometer Abstecher hinauf zum Gipfelkreuz auf dem Litermont wandern.

Vom Grauen Stein aus geht es bergab. Man kommt zu einem imposanten Treppenaufgang, die Herchenbachstiege, und passiert auf ihr einen unterhalb gelegenen Steinbruch. Auf einer Baumleiter nehmen wir dann wieder etwas Höhe und wandern weiter. Hinter der Piesbacher Straße geht es noch einmal bergauf zur Saugrät. Der Abstieg über den Saugrätsteig bringt uns zum Übertagegelände des Historischen Kupferbergwerkes Düppenweiler zurück.

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