Traumpfädchen Mendiger Römerreich


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑125m  ↓125m
Traumpfädchen Mendiger Römerreich Wegzeichen Beschilderung

Schon die Römer schätzten Mendig, denn hier konnte man Basaltlava abbauen, aus dem man u.a. Mühlsteine herstellte. Kein Wunder, liegt doch Mendig im Vulkangebiet rund um den Laacher See. Die Römer stehen auch Pate für diesen schönen Spaziergang am Westrand der Pellenz und zwar in Form des römischen Legionärs Mandius, der per Informationstafeln durch die Runde führt.

Start ist der Parkplatz zum Wingert (Verlängerung der Straße „In der Hohl“). Vom Parkplatz aus gehen wir entgegen der Uhr und wandern zwischen Feldern sanft bergan. Bevor man den Wald erreicht, lohnt der Blick zurück, der eine tolle Aussicht offenbart.

Im Wald angekommen können wir an der Moosdachhütte eine Rast machen und Picknicken. Dann geht es weiter durch den Wald, teilweise unter majestätischen Buchen, teils entlang von kräftigen Kiefern. Im Frühsommer sind die Wege von gelb blühenden Ginsterbüschen gesäumt. Die Ginster kennt man übrigens auch als das „Gold der Eifel“.

An einer Weggabelung halten wir uns links und wandern ins Segbachtal. Der Segbach ist ein Zufluss des Thürer Bachs. Wir bleiben ein Stück im Segbachtal. Nach und nach wandelt sich das tief eingeschnittene Tal zu einer Waldaue und an einer markanten alten Eiche ist es Zeit rechts zu laufen und den Wald zu verlassen. Nach Querung einer Wiese, und eines urigen Gehölzes, führt ein bequemer Feldweg durch die nun weite, offene Talaue des Segbachtals. Eine Gruppe aus riesigen Eichen und Weiden zieht uns in den Bann und wirkt zu jeder Jahreszeit sehr beeindruckend.

Die Wiesenpassage endet an einem Querweg, auf den das Traumpfädchen links abbiegt. Wenige Schritte bergan, dann ist der Villenblick erreicht, wo einst ein mittlerweile verschwundene römische Villa rustica gestanden hat. Kurz darauf überschreitet man eine Kuppe und hat einen wunderbaren Panoramablick. Entsprechend aussichtsreich gestaltet sich der sanfte Schlussabstieg zurück zum Parkplatz.

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